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Unglaubliches Make-over: Vom Obdachlosen zum Dandy

Was für eine Veränderung: Etwas Haarfarbe, ein neuer Schnitt und neue Kleidung machen aus einem Obdachlosen auf Mallorca einen neuen Menschen. Das Video „El Espiritu de la Plaza“ von Josés Make-over erobert das Internet.

José lebt in Palma de Mallorca und war in den letzten Jahren als Parkeinweiser tätig. Früher arbeitete er als Elektriker, bedingt durch eine Depression verlor er jedoch zuerst seine Arbeit, dann seine Wohnung und landete schließlich als Obdachloser in den Straßen der mallorquinischen Hauptstadt. Er wolle sich nicht unterkriegen lassen, sagt er. Allerdings wäre es schwierig, sein Leben in Ordnung zu bringen und einer Regelmäßigkeit zu unterwerfen. Noch dazu sei das Aussehen doch wichtiger, als man denkt, um wahrgenommen zu werden.

José, der bei den Bewohnern von Palma als „Josete“ bekannt ist, wurde schließlich zu einer Transformation eingeladen: Man verpasste ihm einen neuen Komplett-Look. Ab mit dem Rauschebart, her mit dem neuen Haarschnitt und schicken Klamotten! Die erste Reaktion von José spricht Bände. Mit Tränen in den Augen sagt er: „Ich erkenne mich selbst nicht wieder!“ Und damit ist er nicht allein. Die Bewohner rund um den Platz, an dem José Autos in Parkplätze einwies, haben sichtlich Probleme, in dem schicken Vollbartträger den alten Josete zu erkennen.

Die Verwandlung wurde von Dr. Feelgood festgehalten und das Video auf der Facebook-Seite des Friseurladen La Salvajeria geteilt. Fast 2 Millionen Video-Views, 16.000 Reaktionen, 1,5 Millionen Kommentare und 2.500 Video-Shares auf der Facebook-Seite des Friseursalon und 877.000 Views auf Youtube zeigen, wie sehr die Veränderung von José auch Außenstehende begeistert.

Der spanischen Zeitung El Español erklärte der 55-jährige José, dass die Verwandlung eine ganz besondere Erfahrung gewesen sei, ein magischer Tag: „Niemand hat mit den Auswirkungen des Make-overs gerechnet“, so der Spanier. Und weil das Leben manchmal eben doch ein Märchen ist, hat José nach 25 Jahren in der Obdachlosigkeit nun ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft gefunden und Chancen auf einem neuen Job.

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