Tide Pod Challenge: So gefährlich ist dieser neue Jugendtrend

Tide Pod Challenge College Humor
Sogar die Satireseite College Humor ist schon auf den Trend aufmerksam geworden

Es ist eigentlich ganz einfach: Verpackungen von Waschmitteln sind voll mit Warnhinweisen. Die ganze Box schreit mit Bildern, Texten und Totenköpfen „Gefahr!!!! Nicht essen“. Also genau die richtige Motivation für Jugendliche eben das zu tun: die Waschmittelkapseln zu essen. Was klingt wie ein neuer Massen-Anwärter auf den Darwin-Award, ist unter dem Stichwort „Tide Pod Challenge“ ein neuer trauriger Trend unter Jugendlichen.

Die Teens und Twens posten Videos auf YouTube und Instagram, die sie dabei zeigen, wie sie die Waschmittel-Kapseln – anfangs der amerikanischen Marke „Tide“, daher der Name – zerkauen. Was eine Mutprobe sein soll, ist dabei einfach nur gesundheitsgefährdend. Und das macht wohl genau den Reiz aus. Die schnelle Belohnung für die potenzielle Lebensgefahr: teilweise hunderttausende Views auf Instagram & Co.   Tide Pod Challenge: So gefährlich ist dieser neue Jugendtrend weiterlesen

US-Navy Pilot zeichnet Penis an den Himmel

Manchmal muss man einfach ein Zeichen setzen. Genau das dachte sich wohl auch dieser US-Navy-Pilot. Er nutzte seine Zeit im Kampfflieger, um seine Meinung kundzutun. Oder einfach, um der Welt seine künstlerischen Fähigkeiten zu offenbaren. Was geschah? Mit seinem Flieger zeichnete er in bester Grundschulmanier einen Penis, und zwar in den blauen Himmel über dem Bundesstaat Washington.

Die Netzgemeinde hatte etwas zu lachen. Die US-Navy fand es naturgemäß weniger witzig. In einer offiziellen Stellungnahme lässt das Militär verlauten, dass das Geschehen „absolut inakzeptabel“ sei und das Manöver wirklich „keinerlei Trainingswert“ hätte. Gut, dass das mal geklärt wurde.

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Nach Las-Vegas-Attentat: Jimmy Kimmel in Tränen

So ernst und emotional erlebt man den Comedian selten: Nach dem tragischen Attentat in Las Vegas, bei dem bis jetzt 59 Menschen ums Leben kamen, leitet Jimmy Kimmel seine sonst so auf Unterhaltung getrimmte Late-Night-Show mit einem ernsten Monolog über die Waffengesetze in den USA ein. Unter Tränen appelliert Kimmel dabei an die amerikanische Regierung, strengere Restriktionen einzuführen. Und: Er schreckt dabei nicht davor zurück, prominente Feuerwaffenunterstützer beim Namen zu nennen und erklärt: „Sie sollten beten. Sie sollten zu Gott beten, dass er ihnen verzeiht, der Waffenlobby erlaubt zu haben, dieses Land zu regieren.“

Auch weitere Talk-Show-Moderatoren thematisierten das Attentat und kritisierten die Reaktion der amerikanischen Regierung:

Conan O’Brien

Stephen Colbert

Seth Meyers

Jimmy Fallon

 

Donald zeigt uns seine Bilder: Die besten Trump-Memes, so far

Das Internet funktioniert ganz einfach. Eine Grundregel: Das Internet vergisst nie. Zumindest noch nicht. Ein anderes Gesetz in diesem Netz lautet ungefähr: „Wenn du es photoshoppen kannst, dann photoshoppe verdammt nochmal!“ Kim Kardashian weiß, wovon wir reden. Und Donald Trump. Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist noch keine zwei Wochen im Amt und hält die Nachrichtenwelt und die gesamte Menschheit, ausgenommen seiner Wählerschaft, mit seinem Dekret-Wahn in Atem. Wem wird er wohl heute die Einreise verbieten, dürfen Insekten aus dem Ausland bald nicht mehr den amerikanischen Luftraum betreten? Wir wissen es (noch) nicht. Was wir aber wissen. Das Pressematerial von den unterzeichneten „Executive Orders“ eignet sich ganz wunderbar zum Photoshoppen. Da müssen wir natürlich gleich an das eherne Internet-Gesetz denken. Et voilà: Und hier gibt es schon die besten Bilder und Gifs aus der Reihe „Trump draws“. Eine Quelle ist der Twitter-Kanal mit dem gleichlautenden Namen. Der hat nach nur 6 Trump-Memes eine beachtliche Followerschaft von über hunderttausend Fans versammeln können. Hier zeigen wir die besten präsidialen Kunstwerke:

Inzwischen kann man Trump ganz einfach auch seine eigenen Dekrete unterzeichnen lassen – mit dem ExecOrder-Generator

Trump blanket

 

 

 

 

 

 

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Donald Trump: Die bessere, alternative Rede

Ganze sieben Tage ist Donald Trump im Amt und unterschreibt einen Erlass nach dem nächsten, der der ganzen Weltbevölkerung, ausgenommen Donald Trump und zugegebenermaßen seine Wähler, die Haare zu Berge stehen lässt. Dabei hätte alles so schön werden können, wenn die Version im Video einfach die „alternative“ Geschichte wäre – also die echte oder doch die erwünschte? Ach was, ihr versteht schon, die mit den „alternativen Fakten“ halt!

Im Video der Seite Bad Lip Reading überreicht Melania nämlich Trump-Brezeln an Michelle Obama und Barack Obama. Hillary Clinton, George W. Bush und Barack Obama machen gemeinsam schlechte Witze. Donald Trump hat Brechreiz. Donald Trump gesteht beim Amtseid persönliche Defizite ein. Donald Trump kündigt in dieser alternativen Realität nicht den Bau einer Mauer, sondern den Bau einer Bar mit Kindermädchen an.

Die Welt könnte so schön sein. Die alternative Welt halt.

Der Moment, in dem du deinen Chef im Fahrstuhl triffst

Wir haben es euch gesagt – der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist immer wieder gut für gute Ratschläge, direkt oder indirekt. Heute lernen wir aber nicht von Donald Trump, sondern von seiner Ehefrau Melania. Was genau? Wie man sich verhält, wenn plötzlich der Chef in den Fahrstuhl kommt. Immer recht freundlich, bitte.

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Autor: Tobias Singer

Dear Americans

Offizielle Institutionen geben in der Regel keine Wahlempfehlungen ab. Noch viel weniger hört man dies von ganzen Ländern. Eines hat es trotzdem getan. Welches? Na Deutschland. Ok. Es war nicht Deutschland. Es war ein Deutscher. Der nennt sich auf Twitter Johan Franklin, kommt nach eigenen Angaben ursprünglich aus Hamburg und lebt aktuell in San Diego. Und was hat dieser eine Deutsche getan? Getwittert. Ein paar Tage vor der US-Wahl hat es sein Tweet geschafft, das Trump-Lager in Aufruhr zu versetzen. Mit einer Verbindung, die Franklin zwischen dem Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und der deutschen Geschichte hergestellt hat.

Johan Franklin ärgert das Trump-Lager mit einem Tweet
Einen Tag vor der US-Wahl bringt ein Deutscher die Trump-Wähler mit einem Tweet aus der Fassung

Die Resonanz, vor allem auch die Negative, war so groß, dass die zweite Texttafel etwas länger ausfiel und sich nicht nur an die Amerikaner, sondern an das gesamte Internet richtete.Johan Franklin