Diese Fakten lassen uns alt aussehen

Es ist egal, was ihr gerade hört. Es ist egal, was ihr gerade tragt. Es ist egal, wie up-to-date ihr seid. Wenn ihr diese Fakten gelesen habt – und mit jedem Satz etwas anfangen könnt –  fühlt ihr euch wirklich alt!

Donald zeigt uns seine Bilder: Die besten Trump-Memes, so far

Das Internet funktioniert ganz einfach. Eine Grundregel: Das Internet vergisst nie. Zumindest noch nicht. Ein anderes Gesetz in diesem Netz lautet ungefähr: „Wenn du es photoshoppen kannst, dann photoshoppe verdammt nochmal!“ Kim Kardashian weiß, wovon wir reden. Und Donald Trump. Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist noch keine zwei Wochen im Amt und hält die Nachrichtenwelt und die gesamte Menschheit, ausgenommen seiner Wählerschaft, mit seinem Dekret-Wahn in Atem. Wem wird er wohl heute die Einreise verbieten, dürfen Insekten aus dem Ausland bald nicht mehr den amerikanischen Luftraum betreten? Wir wissen es (noch) nicht. Was wir aber wissen. Das Pressematerial von den unterzeichneten „Executive Orders“ eignet sich ganz wunderbar zum Photoshoppen. Da müssen wir natürlich gleich an das eherne Internet-Gesetz denken. Et voilà: Und hier gibt es schon die besten Bilder und Gifs aus der Reihe „Trump draws“. Eine Quelle ist der Twitter-Kanal mit dem gleichlautenden Namen. Der hat nach nur 6 Trump-Memes eine beachtliche Followerschaft von über hunderttausend Fans versammeln können. Hier zeigen wir die besten präsidialen Kunstwerke:

Inzwischen kann man Trump ganz einfach auch seine eigenen Dekrete unterzeichnen lassen – mit dem ExecOrder-Generator

Trump blanket

 

 

 

 

 

 

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Dear Americans

Offizielle Institutionen geben in der Regel keine Wahlempfehlungen ab. Noch viel weniger hört man dies von ganzen Ländern. Eines hat es trotzdem getan. Welches? Na Deutschland. Ok. Es war nicht Deutschland. Es war ein Deutscher. Der nennt sich auf Twitter Johan Franklin, kommt nach eigenen Angaben ursprünglich aus Hamburg und lebt aktuell in San Diego. Und was hat dieser eine Deutsche getan? Getwittert. Ein paar Tage vor der US-Wahl hat es sein Tweet geschafft, das Trump-Lager in Aufruhr zu versetzen. Mit einer Verbindung, die Franklin zwischen dem Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und der deutschen Geschichte hergestellt hat.

Johan Franklin ärgert das Trump-Lager mit einem Tweet
Einen Tag vor der US-Wahl bringt ein Deutscher die Trump-Wähler mit einem Tweet aus der Fassung

Die Resonanz, vor allem auch die Negative, war so groß, dass die zweite Texttafel etwas länger ausfiel und sich nicht nur an die Amerikaner, sondern an das gesamte Internet richtete.Johan Franklin

#Mankind: Die Welt zu Gast bei Fremden

Ein Baby tapst einen Hausflur entlang. Die Kamera gleitet hinterher – hin zum Licht, hin zur Welt. Eine Stimme flüstert große Fragen. Nein, das ist nicht der Trailer zum neuen Film von Terrence Malick, Hollywoods großem Pseudophilosophen. Es ist der Spot zur neuen Kampagne von Unterkunftportal Airbnb. Für gewöhnlich lehrt das Unternehmen aus dem Silicon Valley mit seinem Angebot an privaten Übernachtungsmöglichkeiten auf der ganzen Welt die klassische Hotelbranche das Fürchten. Mit der neuen Twitter-Kampagne verhält es sich umgekehrt: Vor ihr gruseln sich die Nutzer.

Die Idee hinter „Is Mankind?“ ist so naiv wie wunderbar. Mit dem Spot wirbt Airbnb für Toleranz und Offenheit: Lasst uns die Welt erkunden, lasst uns die Komfortzonen verlassen, lasst uns das Fremde verstehen lernen, kurz: Lasst uns eins werden. Auf Twitter startete die Aktion durch – jedoch in die falsche Richtung. Losgelöst vom Video wirkten die Zitate, die Airbnb in den vergangenen Tagen ins Netz streute wie Szenen aus einem Horrorfilm. Schlaft in ihren Betten, sitzt an ihren Tischen, schaut durch ihre Fenster. „Now this is not creepy at all“, kommentierte ein Nutzer voller Ironie. Auf Twitter bekam die Kampagne mit Gruselpotenzial einen ganz neuen Dreh.

Das Onlineportal selbst nahm den Rückschlag locker und konzentrierte sich auf seine Botschaft. Einige Tage nach dem Twitter-Shitstorm postete Airbnb anlässlich einer Sportlergala, bei der auch Caitlyn Jenner auftrat, ein GIF, das dem englischen Begriff „Mankind“ seine Vielfalt zurückgibt. Wer auf der richtigen Seite der Geschichte steht, muss sich über ein bisschen Gegenwind nicht ärgern.