Heldin des Tages: Kundin sortiert die „Frauenfilme“ bei Saturn neu

Vorstellung und Wahrheit können manchmal weit auseinander gehen. Gelegentlich muss man da einfach aufräumen. Genau das ist bei einem Elektro-Großhändler geschehen, der ein Regal speziell mit Filmen für Frauen aufstellte. Eine Frau fühlte sich von den rosaroten Romantic Comedys so wenig angesprochen, dass sie die Aufstellung kurzerhand neu sortierte und das Ergebnis auf Twitter teilte. Von wegen „Was Frauen schauen“….

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Diese Twitter-Seite benennt Dinge neu

Haben Sie sich jemals gewundert, wer einem Zebra, einem Schwertwal oder einem Känguru einst seinen Namen verlieh? Und sind Sie manchmal der Meinung, dass es viel passendere Bezeichnungen für alltägliche Objekte beziehungsweise Tierarten gibt? Dann sind Sie nicht der erste: Diese Twitter-Seite hat unglaublich passende und witzige Neubenennungen parat. Wir zeigen Ihnen die besten:

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Frischer Fisch – Dieses Filet will nicht gegessen werden

Ob der Fisch wirklich frisch ist? Darum braucht man sich hier keinen Kopf machen. Der japanische Twitter-User Yutaka Suzuki postete ein Video eines zappelnden Thunfischs auf dem Kurznachrichtendienst. Soweit nichts Ungewöhnliches. Schließlich handelt es sich um einen Markt. Nur: Hier liefert kein ganzer Fisch im Karton seine letzte Show vor der Bratpfanne ab, sondern ein Filet, ohne Kopf.

Darum zappelt der Thunfisch noch

Wer jetzt denkt, hier sei ein klarer Fall von „Leben nach dem Filetieren“ zu sehen, den erinnern wir noch einmal an den Biologieunterricht, sezierte Frösche, etwas Strom und kreischende Mädchen. Kurz: Nach dem Ableben sorgen elektrische Impulse dafür, dass die Zellen und Muskeln noch ihrer Funktion nachgehen können. Auch ganz ohne Kopf.

Contra CNN: Donald Trump twittert völlig verrücktes Video

Manchmal fragt man sich, ob Donald Trump sich wirklich darüber im Klaren ist, dass er Präsident ist. Also bei jedem Tweet, den POTUS aktuell absetzt. Der neueste Streich auf der langen Liste der Das-hat-er-doch-nicht-wirklich-getwittert-Taten ist ein Video. Der kurze Clip zeigt Donald Trump bei einer Wrestling-Szene. Dabei stürzt er sich auf eine Person, der per Bildbearbeitung ein CNN-Logo auf den Kopf montiert wurde. Die Interpretation ist einfach: Der 45. US-Präsident erteilt dem ungeliebten Nachrichtensender eine Tracht Prügel.

Oder wie CNN es in einem Statement sieht: Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ruft zur Gewalt gegen Journalisten auf. Jetzt könnte man argumentieren, dass Trump das besagte Video nur auf seinem privaten Twitter-Account gepostet hat. (Wenn man davon ausgeht, dass der Präsident noch eine Privatperson sein kann.)  Aber: Trump wollte keine Missverständnisse aufkommen lassen. Er teilte das Video auch gleich auf seinem offiziellen POTUS- Twitter-Account. 

Das Video ist übrigens kein Fake, zumindest nicht gänzlich. Als Donald Trump noch nicht Präsident war, warf er sich tatsächlich in den Ring: Bei der Wrestlemania XXIII. Das ohnehin schon fragwürdige Material diente als Basis für den fragwürdigen Hieb in Richtung CNN.

 

Diese Fakten lassen uns alt aussehen

Es ist egal, was ihr gerade hört. Es ist egal, was ihr gerade tragt. Es ist egal, wie up-to-date ihr seid. Wenn ihr diese Fakten gelesen habt – und mit jedem Satz etwas anfangen könnt –  fühlt ihr euch wirklich alt!

Donald zeigt uns seine Bilder: Die besten Trump-Memes, so far

Das Internet funktioniert ganz einfach. Eine Grundregel: Das Internet vergisst nie. Zumindest noch nicht. Ein anderes Gesetz in diesem Netz lautet ungefähr: „Wenn du es photoshoppen kannst, dann photoshoppe verdammt nochmal!“ Kim Kardashian weiß, wovon wir reden. Und Donald Trump. Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist noch keine zwei Wochen im Amt und hält die Nachrichtenwelt und die gesamte Menschheit, ausgenommen seiner Wählerschaft, mit seinem Dekret-Wahn in Atem. Wem wird er wohl heute die Einreise verbieten, dürfen Insekten aus dem Ausland bald nicht mehr den amerikanischen Luftraum betreten? Wir wissen es (noch) nicht. Was wir aber wissen. Das Pressematerial von den unterzeichneten „Executive Orders“ eignet sich ganz wunderbar zum Photoshoppen. Da müssen wir natürlich gleich an das eherne Internet-Gesetz denken. Et voilà: Und hier gibt es schon die besten Bilder und Gifs aus der Reihe „Trump draws“. Eine Quelle ist der Twitter-Kanal mit dem gleichlautenden Namen. Der hat nach nur 6 Trump-Memes eine beachtliche Followerschaft von über hunderttausend Fans versammeln können. Hier zeigen wir die besten präsidialen Kunstwerke:

Inzwischen kann man Trump ganz einfach auch seine eigenen Dekrete unterzeichnen lassen – mit dem ExecOrder-Generator

Trump blanket

 

 

 

 

 

 

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Dear Americans

Offizielle Institutionen geben in der Regel keine Wahlempfehlungen ab. Noch viel weniger hört man dies von ganzen Ländern. Eines hat es trotzdem getan. Welches? Na Deutschland. Ok. Es war nicht Deutschland. Es war ein Deutscher. Der nennt sich auf Twitter Johan Franklin, kommt nach eigenen Angaben ursprünglich aus Hamburg und lebt aktuell in San Diego. Und was hat dieser eine Deutsche getan? Getwittert. Ein paar Tage vor der US-Wahl hat es sein Tweet geschafft, das Trump-Lager in Aufruhr zu versetzen. Mit einer Verbindung, die Franklin zwischen dem Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und der deutschen Geschichte hergestellt hat.

Johan Franklin ärgert das Trump-Lager mit einem Tweet
Einen Tag vor der US-Wahl bringt ein Deutscher die Trump-Wähler mit einem Tweet aus der Fassung

Die Resonanz, vor allem auch die Negative, war so groß, dass die zweite Texttafel etwas länger ausfiel und sich nicht nur an die Amerikaner, sondern an das gesamte Internet richtete.Johan Franklin

#Mankind: Die Welt zu Gast bei Fremden

Ein Baby tapst einen Hausflur entlang. Die Kamera gleitet hinterher – hin zum Licht, hin zur Welt. Eine Stimme flüstert große Fragen. Nein, das ist nicht der Trailer zum neuen Film von Terrence Malick, Hollywoods großem Pseudophilosophen. Es ist der Spot zur neuen Kampagne von Unterkunftportal Airbnb. Für gewöhnlich lehrt das Unternehmen aus dem Silicon Valley mit seinem Angebot an privaten Übernachtungsmöglichkeiten auf der ganzen Welt die klassische Hotelbranche das Fürchten. Mit der neuen Twitter-Kampagne verhält es sich umgekehrt: Vor ihr gruseln sich die Nutzer.

Die Idee hinter „Is Mankind?“ ist so naiv wie wunderbar. Mit dem Spot wirbt Airbnb für Toleranz und Offenheit: Lasst uns die Welt erkunden, lasst uns die Komfortzonen verlassen, lasst uns das Fremde verstehen lernen, kurz: Lasst uns eins werden. Auf Twitter startete die Aktion durch – jedoch in die falsche Richtung. Losgelöst vom Video wirkten die Zitate, die Airbnb in den vergangenen Tagen ins Netz streute wie Szenen aus einem Horrorfilm. Schlaft in ihren Betten, sitzt an ihren Tischen, schaut durch ihre Fenster. „Now this is not creepy at all“, kommentierte ein Nutzer voller Ironie. Auf Twitter bekam die Kampagne mit Gruselpotenzial einen ganz neuen Dreh.

Das Onlineportal selbst nahm den Rückschlag locker und konzentrierte sich auf seine Botschaft. Einige Tage nach dem Twitter-Shitstorm postete Airbnb anlässlich einer Sportlergala, bei der auch Caitlyn Jenner auftrat, ein GIF, das dem englischen Begriff „Mankind“ seine Vielfalt zurückgibt. Wer auf der richtigen Seite der Geschichte steht, muss sich über ein bisschen Gegenwind nicht ärgern.