Trump am Mount Rushmore in Stein gemeißelt

Der Mount Rushmore ist ein Nationaldenkmal in den USA: Vier US-Präsidenten (George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln) zieren den Fels in South Dakota. Gewidmet wurde es den bedeutendsten US-Präsidenten.

Nun erlaubte sich Donald Trump scherzhaft nachzufragen, ob denn für sein Konterfei vielleicht auch noch Platz wäre. Nunja, er wollte es nicht fragen, hat es aber doch – hätte, würde, Fake News berichten ja eh, was sie wollen. Hier der POTUS im Wortlaut:

Die Netzreaktionen ließen da nicht lange auf sich warten. Eins steht fest: Genau so hatte sich das Donald Trump nicht vorgestellt.

Vermutlich wird Trumps Kopf nicht als erster seit 1941 in den Stein am Mount Rushmore gemeißelt. Eher bricht Abraham Lincoln die Nase ab.

Buzz Aldrin vs. Trump – 1:0

Wenn der amerikanische Präsident über Wissenschaft und Weltraum spricht, kann das fast nur nach hinten losgehen. So geschehen bei seiner Rede über die Errungenschaften der NASA. Trump fabuliert reichlich Unsinn – und nicht jeder im Saal kann seine Meinung dazu gänzlich verbergen. Rechts hinter Trump steht der legendäre Apollo11-Astronaut Buzz Aldrin, der zweite Mann auf dem Mond, und spricht mit seinem Gesichtsausdruck vermutlich allen aus der Seele. Bei Trumps Satz „Irgendwann in der Zukunft werden wir zurückblicken und uns fragen, wie wir das ohne das All gemacht haben“, entgleisen Aldrin endgültig die Gesichtszüge:

Im Netz wird Aldrin dafür gefeiert. Viele Twitter-User sehen Aldrins Mimik gar als Sinnbild der Gefühlslage aller Amerikaner während einer Rede von Donald Trump an:

So cool zeigt sich Ex-Präsident Obama

Es gibt Dinge, die kann man nur als Präsident machen – zum Beispiel ohne Unterlass Dekrete erlassen. Das konnte Obama gut zu Beginn seiner Amtszeit, dem steht Donald Trump in Nichts nach zu Beginn seiner 45. Präsidentschaft, nur leider zu Lasten vieler anderer Menschen. Dann gibt es Dinge, die funktionieren anscheinend nur in der Kombination „Obama“ + „Präsidentschaft“: etwa, Stil im Amt zu beweisen. Wie gut der 44. POTUS das regelmäßig meisterte, haben wir bereits gezeigt, in unserer Barack-Obama-Stilevolution.  Wie schlecht das Donald Trump vor der Wahl und nach der Amtseinführung gelingt, zeigt sein Krawatten-„Stil“ und das Video unserer US-Kollegen mit Umstyling-Tipps für den amtierenden Präsidenten.

Und dann gibt es Dinge, die kann man sich als Präsident und erwachsener Mann eigentlich überhaupt nicht leisten. Erstens, ein Basecap aufsetzen – es sei denn man befindet sich bei einem entsprechenden Spiel – und zweitens: das Cappy verkehrt herum tragen. Barack Obama kann es, denn er ist erstens im Urlaub und zweitens nicht mehr US-Präsident und zeigt uns damit drittens, dass er mit dem ganzen Kram nichts mehr zu tun hat. Und was trägt eigentlich Ex-Kanzler Schröder gerade?