Obama auf Nr.1: Das ist der erfolgreichste Tweet aller Zeiten

Über 60.000 Kommentare, mehr als 1,5 Millionen Retweets und 4 Millionen Likes: Damit ist der Tweet von Ex-US-Präsident Barack Obama offiziell der erfolgreichste der Welt.

Mit den Worten: „Niemand hasst von Geburt an einen anderen Menschen wegen seiner Hautfarbe oder seines Glaubens…“, zitierte Obama eines seiner großen Vorbilder; den südafrikanischen Freiheitskämpfer und Präsidenten Nelson Mandela.

Ein ernster Satz zu einer ernsten Zeit. Mit seinem Tweet bezog sich der Ex-Präsident auf die rassistischen Ausschreitungen in Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia, die eskalierten als ein Mann aus Ohio mit seinem Fahrzeug wohl absichtlich in eine Gruppe linker Gegendemonstranten raste. Dabei wurden ein Todesopfer und fast 20 Verletzte beklagt. Der amtierende US-Präsident Donald Trump äußerte sich erst spät zu dem Geschehen und relativierte dann im Nachgang die Gewalt von rechter Seite. Dafür erntete er heftige Kritik.

Die Nachricht von Barack Obama löst damit einen Tweet von Sängerin Ariana Grande als erfolgreichste Kurznachricht der Welt ab. Auch Grandes Tweet war in einer ernsten Situation entstanden. Der US-Star reagierte damit auf das Bombenattentat bei einem Konzert in Manchester.

Übrigens: 2012 schrieb Obama sich bereits schon einmal an die Spitze der beliebtesten Twitternachrichten und zwar mit nur drei Worten: „Vier weitere Jahre“. Damit reagierte er damals auf den Wahlsieg und kündigte seine zweite Amtszeit an.

 

Fotograf Pete Souza: Von Obama zu Underwood

Pete Souza war acht Jahre lang der offizielle Fotograf des Weißen Hauses. Dank ihm und seinen Bildern konnte man Barack Obama und dessen Familie samt Hund in ganz privaten und normalen Momenten, abseits jeglichen Bombasts und Staatsempfangs, sehen. Mit dem Ende von Barack Obamas Amtszeit hing auch Pete Souza seinen Haus- und Hoffotografen-Job an den Nagel. Schade!

Nun hat ihn aber glücklicherweise ein neuer Präsident engagiert: „the people’s president“, Donald Trump Präsident Frank Underwood. Der POTUS aus „House of Cards“ war mit seiner rechten Hand, Doug Stamper, in Washington unterwegs und ließ die Szenen von Pete Souza festhalten. Der wiederum weiß ja, wie man den mächtigsten Mann der Welt gut in Szene setzt. Herausgekommen ist ein fotografischer Streifzug, der selbst den intriganten Präsidenten Frank Underwood wie einen Menschen aussehen lässt.

Spending the day with President Underwood.

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A push in the right direction.

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The people's president.

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Always like riding in the Presidential limo (aka The Beast).

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Zoe warned me not to get too close.

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Die Aufnahmen sind im Auftrag von Netflix entstanden: Am 30. Mai startet die neue Staffel „House of Cards“. Pures Gold.

Donald Trump: Die bessere, alternative Rede

Ganze sieben Tage ist Donald Trump im Amt und unterschreibt einen Erlass nach dem nächsten, der der ganzen Weltbevölkerung, ausgenommen Donald Trump und zugegebenermaßen seine Wähler, die Haare zu Berge stehen lässt. Dabei hätte alles so schön werden können, wenn die Version im Video einfach die „alternative“ Geschichte wäre – also die echte oder doch die erwünschte? Ach was, ihr versteht schon, die mit den „alternativen Fakten“ halt!

Im Video der Seite Bad Lip Reading überreicht Melania nämlich Trump-Brezeln an Michelle Obama und Barack Obama. Hillary Clinton, George W. Bush und Barack Obama machen gemeinsam schlechte Witze. Donald Trump hat Brechreiz. Donald Trump gesteht beim Amtseid persönliche Defizite ein. Donald Trump kündigt in dieser alternativen Realität nicht den Bau einer Mauer, sondern den Bau einer Bar mit Kindermädchen an.

Die Welt könnte so schön sein. Die alternative Welt halt.