Du bist Pornhub!

„Läuft bei dir“ hat sich fest in unserem Sprachgebrauch etabliert. Als Ausdruck höchster Anerkennung lässt sich der Satz schließlich universell einsetzen. Ein echtes Kommentar-Multitalent. Aber lässt sich das mit Kalkül mit einem x-beliebigen Wort oder einer Aussage erreichen? Und könnte man, weil man sich ja gerne Herausforderungen stellt, den Firmennamen gleich mit einbauen? Dachte sich offenbar Pornhub. Ab sofort können User für einen monatlichen Beitrag ohne Werbung und in HD-Qualität das Angebot der Internetseite für Erotikfilme nutzen. Egal wann, egal wo. Um auf die werbefrei Version hinzuweisen, muss man aber – klar: Werbung machen. Und die möchte den Ausspruch „Pornhub Premium“ als Konkurrenz für den Ausdruck von Begeisterung ins Rennen schicken. Ob sich das durchsetzt, wagen wir zu bezweifeln. Awesome geht dann doch flüssiger über die Lippen. Aber um es mit den Worten eines amerikanischen Philosophen zu sagen: Get Rich Or Die Trying.

https://vimeo.com/135087833

 

 

Krasse Typen, krosser Speck

Grill kann ja nun wirklich jeder. Gas, Holzkohle, Lavastein. Alles Kindergarten. Krasse Typen rösten ihren Frühstücksspeck auf dem Lauf eines Maschinengewehrs. So wie der republikanische Senator Ted Cruz aus Texas. In einem YouTube-Video wickelt Cruz Bacon und Alufolie um eine Waffe und ballert, bis das Fett spritzt. Noch erstaunlicher als seine Kochkünste sind Cruz‘ Ambitionen. 2016 möchte er US-Präsident werden. Im Weißen Haus müsste er sich dann wohl eine neue Zubereitungsmethode für sein Frühstück ausdenken.

https://www.youtube.com/watch?v=tU4yqTuVDwk

Die Vorlieben des republikanischen Politikers sind keine Ausnahme, Cruz ist nur einer von vielen (Hobby-)Köchen, die ihre Küchen in Abenteuerspielplätze verwandeln. In der US-amerikanischen TV-Kochshow „Extreme Chef“ kämpfen die Teilnehmer bei der Zubereitung ihrer Mahlzeiten nicht nur gegen Konkurrenten, sondern auch gegen Beinahe-Naturkatastrophen. In einer Web-Episode der Serie können die Extremköche vor den heimischen Bildschirmen lernen, wie man ein Steak zubereitet – auch wenn kein Gas für den Grill da ist. Zwar schmeckt das Motor-Steak am Ende nach Diesel, aber das ist ja auch Nebensache.

Ein ähnliches Experiment – aber mit mehr Stil – versuchte der Automobilhersteller Lexus beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Der Sternekoch Mario Kotaska bereitet ein Rinderfilet mit Rosmarin und Spargel zu. Auf dem Motor eines Lexus IS F CCS-R. Das „Filet Nordschleife“, stilecht serviert in der Boxengasse, gibt der staubigen Bezeichnung „heißer Ofen“ endlich einen Sinn.

Wellenreiter – DC SHOES: ROBBIE MADDISON’S „PIPE DREAM“

Innerhalb von 24 Stunden über 2 Millionen Views auf Youtube und über 6 Millionen auf Facebook. Für solche Zahlen muss DC Shoes normalerweise schon mit Ex-Chef Ken Block und reichlich Gymkhana–Action aufwarten. Diesmal ist alles anders: Statt vier Räder gibt es zwei, statt Block trumpft Stuntfahrer Robbie “Maddo” Maddison auf und statt „Gymkhana“ heißt es „Pipe Dream“ . Schauplatz ist keine Asphaltwüste, sondern der Küstenstreifen von Französisch-Polynesien. Ein echtes Paradies. Da wundert es auch nicht, wenn Robbie Maddison plötzlich auf seinen zwei Rädern über das Wasser fährt.

Teurer Spaß – Porsche 918 Spyder Crash

Sie wollten schon immer wissen, wie schnell so ein Porsche 918 Spyder eigentlich aus dem Stand beschleunigen kann? Dann geht es Ihnen vielleicht wie der Begleitung dieses Fahrers. Der wollte die Dame nicht unwissend lassen. Ein echter Gentleman halt. Im Sonnenuntergang von St. Tropez wird der Sport-Hybride also angefeuert. Die beinahe 900 Pferdestärken lassen den Porsche, von dem übrigens nur 918 Stück produziert wurden, förmlich aus dem Parkplatz springen. Ein Schrei ist zu hören.

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Tentporn – Neuer Trend unter Rucksackreisenden

Für alle, die jetzt nicht auf Reisen sind. Es gibt einen neuen Hashtag, der uns die Zeit bis zum nächsten Ausflug verkürzt. #Tentporn ist keine frische Fetisch-Unterkategorie auf den meistbesuchten Seiten des weltweiten Netzes. Unter dem Begriff zeigen Rucksackreisende die besten Aussichten mit Zelt. Wer in der neuen Bildkategorie brillieren möchte, muss ein paar wesentliche Dinge beachten. Die Basis eines guten „Tentporn“-Beitrags ist, klar, ein Zelt. Der Eingang gibt den Rahmen vor. Und zwar für eine möglichst atemberaubende Landschaft, am besten mit Sonnenauf -oder Untergang. Dann ist man schon in der Königsklasse gelandet.

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Foto: Earthpics

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#Mankind: Die Welt zu Gast bei Fremden

Ein Baby tapst einen Hausflur entlang. Die Kamera gleitet hinterher – hin zum Licht, hin zur Welt. Eine Stimme flüstert große Fragen. Nein, das ist nicht der Trailer zum neuen Film von Terrence Malick, Hollywoods großem Pseudophilosophen. Es ist der Spot zur neuen Kampagne von Unterkunftportal Airbnb. Für gewöhnlich lehrt das Unternehmen aus dem Silicon Valley mit seinem Angebot an privaten Übernachtungsmöglichkeiten auf der ganzen Welt die klassische Hotelbranche das Fürchten. Mit der neuen Twitter-Kampagne verhält es sich umgekehrt: Vor ihr gruseln sich die Nutzer.

Die Idee hinter „Is Mankind?“ ist so naiv wie wunderbar. Mit dem Spot wirbt Airbnb für Toleranz und Offenheit: Lasst uns die Welt erkunden, lasst uns die Komfortzonen verlassen, lasst uns das Fremde verstehen lernen, kurz: Lasst uns eins werden. Auf Twitter startete die Aktion durch – jedoch in die falsche Richtung. Losgelöst vom Video wirkten die Zitate, die Airbnb in den vergangenen Tagen ins Netz streute wie Szenen aus einem Horrorfilm. Schlaft in ihren Betten, sitzt an ihren Tischen, schaut durch ihre Fenster. „Now this is not creepy at all“, kommentierte ein Nutzer voller Ironie. Auf Twitter bekam die Kampagne mit Gruselpotenzial einen ganz neuen Dreh.

Das Onlineportal selbst nahm den Rückschlag locker und konzentrierte sich auf seine Botschaft. Einige Tage nach dem Twitter-Shitstorm postete Airbnb anlässlich einer Sportlergala, bei der auch Caitlyn Jenner auftrat, ein GIF, das dem englischen Begriff „Mankind“ seine Vielfalt zurückgibt. Wer auf der richtigen Seite der Geschichte steht, muss sich über ein bisschen Gegenwind nicht ärgern.

 

 

 

 

Geld macht noch keine Gentlemen: Die Protz-Accounts von Floyd Mayweather Jr., Dan Bilzerian und Co.

Bescheidenheit, Angemessenheit, keine Prahlerei: Die tägliche Dosis Stil darf man auf den Instagram- und Snapchat-Accounts dieser drei Herren nicht erwarten. Stattdessen liefern Floyd Mayweather Jr., Dan Bilzerian und Protz-Newcomer Tony Toutoni ein Feuerwerk an leicht bekleideten Frauen, schnellen, teuren Autos, Privatjets und einer opulenten Ansammlung von Geldscheinen. Ganz nach dem Motto: Stil kann man nicht kaufen, aber irgendwo muss das Geld ja hin. Also gönnen sich die drei was ihr Playboy-Herz begehrt – und stellen ihr Leben im Netz ungeniert zur Schau.

„Ich habe mehr Geld, als ich in Millionen Jahren ausgeben kann“, hat Floyd Mayweather, Paradebeispiel des überzeugten Selbstdarstellers, einst in einem Interview verraten. Nach dem „Jahrhundertkampf“ gegen den Filipino Manny Pacquiao wanderten noch einmal 150 garantierte Millionen auf das Konto des Amerikaners, der Sneaker meist nur ein einziges Mal trägt oder genug Luxus-Uhren besitzt, um einen Tag lang jede Stunde das Modell zu wechseln. Um sich von seinem Reichtum ein Bild zu machen, braucht man nur einen Blick auf den Instagram-Account von Floyd Mayweather zu werfen.

„Fuffies im Club“? Nicht mit Floyd. Der ist ja schließlich nicht im Kindergarten unterwegs, sondern in seiner eigenen Liga. In der werden Dinge richtig angepackt. Und wenn Floyd in den örtlichen Stripclub des Vertrauens marschiert, wird das – richtig – richtig zelebriert. Heißt bei ihm: mit ordentlich Cash, um mit Anerkennung um sich zu werfen. Oder in Zahlen: laut dem Nachrichtenportal kam Mr. Mayweather im brandneuen Bugatti Veyron, zusammen mit einer Entourage von 45 Personen, orderte 30 Flaschen Champagner und verjubelte sein mitgebrachtes Budget: 25.000 Dollar unter jedem Arm.

#FloydMayweather at KOD last night #Miami 💵 #TMT

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Aber wieso eigentlich noch in den Club, wenn das Gute so nahe liegt? Mr. Mayweather liebt es, mit Geld um sich zu werfen. Und macht das dann gerne auch mal frühmorgens um kurz nach 5. Selbstverständlich nicht alleine. Selbstverständlich so, wie man das von ihm erwartet. Selbstverständlich: für die Öffentlichkeit festgehalten. Make it rain!

Anderes Beispiel: Ich packe meinen Koffer und nehme mit… . Auf jeden Fall keine Klamotten. Die kann man sich ja kaufen.

When I travel I don't pack clothes. I only pack Benjamins.

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Bevor es sich die Millionen auf dem Konto allzu gemütlich machen können, wird also investiert – und der ohnehin opulente Fuhrpark um ein (und weil Floyd Rekorde liebt, muss es auch hier einer sein) exklusives Fahrzeug erweitert: ein Koenigsegg CCXR Trevita Supercar, von dem gerade mal zwei Exemplare gefertigt wurden, für dezente 4,8 Millionen Euro. Wenn sich Mayweather im Spielzeugladen bedient, dann richtig.

Go shop at themoneyteam.com

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"If GOD made anything better than a woman, I don't want it" #mrmylifeistheshit #tmt #tmg www.themoneyteam.com

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Help me out with a caption

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Poker-Millionär Dan Bilzerian steht auf Waffen, Frauen und klar, schnelle Autos. Sich das leisten zu können, genießt er in vollen Zügen. Entsprechend ungezügelt sind die Bilder, die der Protz-Champion ins Netz stellt. Jetzt steht auch noch eine Präsidentschaftskandidatur auf der To-Do-Liste. Der Mann denkt und agiert eben in anderen Dimensionen.

Island hopping #goinuponatuesday

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I showed my Dad this video and he said "you need to get a job son" vidcred: @Dronefly

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Preparing for my audition today w @lindseypelas @simonnerenee22 & @saphiresoto #StrugglingActor

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Just shot some new experimental body armor with congressman Rohrabacher and @tawnyjordan

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Packed for Art Basel, say what you will about my shitty clothes, my accessories are fashionable

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Networking at #ComicCon

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They gave me expensive French champagne, but I prefer Mexican beer

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Mit Tony Toutoni bekommt Protz-Maestro Bilzerian jetzt aber ernstzunehmende Konkurrenz. Auch dieser Geschäftsmann aus L.A hat zu viel Geld, mit dem er nichts anzufangen weiß, und investiert ebenfalls gerne in Luxuswagen und dezent bekleidete Damen. Sein Markenzeichen, oder besser der Echtheitsbeweis für seine im Netz geteilten Bilder: der ausgestreckte Mittelfinger. Respekt vor dem weiblichen Geschlecht: für ihn überbewertet.

They say size doesn't matter.. That's a lie My bottles and security come in BIG formats

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She paid for her own tits ! #independentwoman tag independent people

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Going to vegas to see Floyd Mayweather train for a few hours

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I have discovered in Hawaii pineapple juice is much more popular than cherry juice 🍒🍍

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They both wanted shotgun #survivalofthefittest Photo credit: @shannonvision

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I'm not an alcoholic I just have a compulsive shopping disorder #Oniomania #AAA

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@pianoaround: In 88 Tasten um die Welt

Es ist eine dieser Geschichten, die uns für ein paar Minuten aus der Gleichförmigkeit unseres Großraumbüroalltags reißen. Eines dieser anti-kapitalistischen Märchen, eine Gegenerzählung zum großen Rennen um die nächste Beförderung, das nächste Statussymbol. Dotan Negrin, ein New Yorker mit griechisch-israelischen Vorfahren, kündigt eines Tages seinen Job und reist fortan mit einem Piano um die Welt. „I would wake up every day, working toward someone else’s dream, doing what people told me to do“, sagt Negrin. „I was very unhappy. I wasn’t challenged, and the work wasn’t gratifying.“ Also brach er einfach auf, durchquerte die USA, reiste bis nach Südamerika. Mehr als 300 Städte in 21 Ländern besuchte Dotan Negrin. Und überall spielte er sein Piano.

Piano on the Brooklyn Bridge! Video coming soon…😜

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Die Geschichte vom ungebundenen Pianisten, den Musik und Laune durch die Welt treiben, steckt voller Klischees. Und dennoch berührt sie uns. Internationale Medien berichteten über Negrins Reisen, der US-amerikanische Rolling Stone fotografierte ihn 2013 beim berühmten Wüsten-Festival Burning Man. Auf den Straßen von San Cristobal de Las Casas in Mexiko lauschten die Leute ebenso wie vor dem Eiffelturm in Paris. Dotan Negrin und sein Piano schafften es sogar bis in die menschenleeren Regenwälder von Guatemala. Der Kampf gegen die Einsamkeit war eine der größten Herausforderungen, denen sich Negrin stellen musste. Es gab Zeiten, da hätte er gerne alles hingeschmissen, wäre gerne zurückgekehrt in sein altes, geregeltes Leben. Zeiten, in denen er alleine in seinem Auto weinte – überwältigt und überfordert von seinen Gedanken.

Doch jeden Tag schob Dotan Negrin sein Piano aufs Neue durch die Straßen. Und jeden Tag lernte er neue Menschen kennen, wurde eingeladen, wurde bekocht. Begegnungen, die Negrin zeigten, dass ein anderes Leben möglich war. Und die ihn auf seinem Weg bestärkten.

Lake Tahoe, California. Have you been? 😎

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Mittlerweile hat der reisende Pianist wieder einen festen Job angenommen. Ein paar Tage die Woche. Doch das Musizieren, das Reisen und die Menschen, das bleibt. Die Geschichte von Dotan Negrin ist eine klassische Geschichte. Vom Ausstieg, den wir uns selbst nicht trauen, bei anderen aber bewundern. Ein letzter Blick auf die Grachten von Amsterdam oder die glühende Weite des Grand Canyon, ein Seufzer, ein Klick. Das Instagram-Fenster ist zu, zurück an die Arbeit.

Do the Amsterdam dance! I miss that city!

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#FreeTheNipple: Schablonen der Gleichberechtigung

Putin, hoch zu Ross, mit nacktem Oberkörper und stolzgeschwellter Brust: läuft. US-Comedian Chelsea Handler oben ohne in der gleichen Pose: ein Fall für die Zensur. An der Brustwarze scheiden sich die digitalen Geister. Für viele Plattformen im Netz stellt die Darstellung von weiblichen Nippeln einen Verstoß gegen ihre Richtlinien dar. Fotos dieser Art werden von Facebook und Instagram umgehend gelöscht. Männer hingegen können ihre Brust im Netz ganz ungestört präsentieren. Ein herber Rückschlag für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, fand die kanadische Künstlerin Micol Hebron und teilte im vergangenen Jahr bei Facebook eine Bastelanleitung: „Wenn ihr Oben-ohne-Fotos von Frauen posten wollt, benutzt bitte diese Schablone eines gesellschaftlich akzeptierten männlichen Nippels, um den anstößigen weiblichen Nippel zu verdecken.“

#FreeTheNipple

Quelle: Facebook

In den vergangenen Tagen hat Hebrons #FreeTheNipple-Kampagne ihren Höhepunkt erreicht. Um gegen die diskriminierenden Richtlinien von Sharing-Diensten wie Instagram zu protestieren, stellten etliche Nutzer Schablonen-Fotos ins Netz. Diese werden – wie die Brustwarzen stillender Mütter – von den Anbietern nicht gelöscht. Schon 2014 verteidigte Kevin Systrom, CEO von Instagram, den Umgang seines Unternehmens mit Nacktheit: Sein Ziel sei es, das soziale Netzwerk zu einem möglichst sicheren Ort für Teenager und Erwachsene zu machen.

Viele Nutzer sehen in dieser Praxis jedoch eine Diskriminierung des weiblichen Körpers. Freizügige Stars wie Rihanna und Miley Cyrus protestieren schon länger gegen die Zensur von Facebook und Instagram. „Orange Is the New Black“-Darsteller Matt McGorry entdeckte kürzlich den Feministen in sich und stellte ein Bodybuilding-Foto von sich ins Netz – mit den Brustwarzen von Miley Cyrus und US-Model Chrissy Teigen.

Hi. This is a photo of me from my bodybuilding years, circa 2010. And these are the nipples of @mileycyrus and @chrissyteigen (I hope you don't mind me borrowing them!) from their Instagram posts that were removed due to the dangerousness of their visible female nips. Can’t you tell by how perverse my photo has become without my asexual male nippies? Sarcasm. If you're new to the #FreeTheNipple movement (like I am!) let me tell you what I think I understand about it. The banning of women's nipples may sound normal or even inconsequential as you think, "well, women's nipples are more sexual than men's nipples”. But that’s not some scientific fact. It’s because of how our society so heavily sexualizes women. And it should be up to the individual woman to decide if she wants to show them, just like men have the choice. Part of the stand of #FreeTheNipple is about the right of women to claim what their breasts and nipples mean to THEM, and not have that be defined by how men and much of society decides what their boobies mean. At this point, if you’re still clinging to the notion of “well, that’s just the way it’s been,” then you might reconsider thinking of yourself as a rational and progressive person. If you have breasts, you might think, “I’m not interested in showing my niplets on social media or in public,” in which case you should feel free to keep ‘em swaddled! But shouldn’t you support the freedom of CHOICE of the INDIVIDUAL woman to do this even if YOU don’t want to? Like, even if you’d never be interested in joining a protest, wouldn’t you think it’s important to have the CHOICE to be able to legally protest, if one so chooses? The answer is yes. You might be thinking to yourself, there are way more important issues out there than women being able to expose their bumpy buttons whenever men can. But it’s not just about getting an even tan; it’s one piece of the puzzle of creating deep change in the way our society objectifies women and creates these different standards for men and women (and other genders). At the heart of it, it’s simply about gender equality and equal rights. – #FreeTheNipple and photoshop newbie

A photo posted by Matt McGorry (@mattmcgorry) on

Doch nicht alle Plattformen sind so prüde wie die Unternehmen des Zuckerberg-Imperiums. Twitter mutet seinen Nutzern den Anblick nackter weiblicher Brüste durchaus zu, weshalb der Kurznachrichtendienst auch zu einem Hort des Protestes in der #FreeTheNipple-Kampagne wurde. Im Frühjahr 2014 lief Scout Willis, Tochter von Demi Moore und Bruce Willis, oben ohne durch New York. Und postete ein Bild ihres Spaziergangs auf Twitter. Für Instagram war das zu viel nackte Haut.

https://twitter.com/Scout_Willis/status/471420788872982528/photo/1

 

Ferrari-Truck – EXCLUSIVE!: LaFerrari, Enzo, F50, F40 & 288 GTO SOUND! unloading! Concours D’Elegance of Knokke

Es gibt sie, diese Autos, die automatisch jeden Kopf in leichte Rotation versetzen. Meist sind es Exemplare mit hohem Seltenheitswert, die uns den Kopf verdrehen: Supersportwagen, Oldtimer oder automobile Raritäten. Welche das sein könnten? Zum Beispiel ein Pferd, das sich auf der tiefroten Motorhaube eines Ferrari LaFerrari aufbäumt. Oder auf der eines Ferrari Enzo. Einem F50 kann man ohne schlechtes Gewissen hinterherschauen. Und einem F40? Wir sagen nicht Nein! Und wenn dann noch ein Ferrari 288 GTO vorbeidröhnt, dann sind wir wahrscheinlich in Maranello. Oder wir stehen vor einem Truck, der so spacig aussieht wie Optimus Prime vor der Verwandlung vom Truck in einen Autobot, voll mit fünf Spitzenmodellen aus der italienischen Supersportwagenstadt. Wem jetzt noch nicht die Luft zum Atmen fehlt, der sollte den Sound auf volle Lautstärke drehen und sich mit folgenden Gedanken quälen: Die fünf Ferraris gehören einer einzigen Person.