The Life of Pablo – D.I.Y.Cover Generator

Am Wochenende ließ Kanye West sein siebtes Studioalbum „The Life Of Pablo“ auf die Welt los. Ähnlich wie die Musik, überraschte West auch mit dem Cover der Platte. Der belgische Künstler Peter De Potter, der seit 2001 an der Seite von Designer Raf Simons für dessen grafische Umsetzung verantwortlich ist, entwarf ein jetzt schon kultiges Artwork: Der orangefarbene Pastellhintergrund ist mit dem Titel des Albums übersät, unten Links duckt sich ein Familienfoto weg. Weil im Internet alles möglich ist, kann man sich online jetzt natürlich auch schon sein eigenes „Pablo“-Cover generieren. Einfach den Link öffnen und drauf lostippen.

The Life of Pablo - Cover Generator
Auf thelifeofpablo.com kann man sein eigenes Cover in der Optik des neuen Kanye-Albums kreieren.

Einen ähnlichen Kultfaktor hat das letztjährige Plattencover von Drakes „If You’re Reading This It’s Too Late“ erreicht. Damals gab es ebenfalls prompt Websites, auf denen man seiner Kreativität freien Lauf lassen konnte. Wir wünschen viel Spaß bei Langeweile im Büro – oder beim Abfeiern von „The Life Of Pablo“.

 „If You’re Reading This It’s Too Late“- Cover Generator

Dragster-Race: Über 500 km/h in weniger als 4 Sekunden

Für die Kinder der 90er-Jahre war es eine Standarddisziplin: die Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer. Als Autokarten-Fan kannte man die Sprintwerte seiner Lieblinge auswendig, Ehrensache. Spitzenautos hatten eine 3 vor dem Komma stehen. Ein Glück gab es damals keine Dragster im Kartenset. Die Karte wäre der Dauerbrennersupertrumpf gewesen. Warum? Das zeigt das YouTube-Video von Shawn Langdon, dem 2013er-Champion der amerikanischen National Hot Rod Association, in einem Quarter-Mile-Race. Sein Top Fuel Dragster, diese Klasse wird mit Nitromethan statt mit Benzin gefüttert, leistet 10.000 Pferdestärken und braucht, jetzt kommt es, 3,77 Sekunden für die Viertelmeile  und erreicht dabei 316 Meilen pro Stunde. Für Mitteleuropäer: das macht 508 km/h in weniger als 4 Sekunden! Den Wahnsinn kann man sich hier aus der POV-Perspektive ansehen.

 

Das ist natürlich nicht das Ende des Beschleunigungszaubers. Den aktuellen Weltrekord holte Larry Dixon 2012 mit 534,33 Stundenkilometer Topspeed in 4,5 Sekunden.

Rolls-Royce Drift Car

Es gibt diese altehrwürdige Automarken, die sind einfach für das gediegene Dahingleiten gemacht. Und dann gibt es das Gegenteil von entspannter Personenbeförderung: das Driften. Beides verträgt sich schlecht. Sollte man meinen. Dabei lehren uns die Jungs von „Tax the Rich“ seit einer Weile, dass man mit einem Rolls-Royce auch gediegen über den Acker jagen kann. Für die Seite „Speedhunters“ hat Fotograf Paddy McGrath jetzt ein Oldtimer-Exemplar ausfindig gemacht, das für genau diesen einen Zweck umgerüstet wurde, dem stilvollen Querfahren. Das mattschwarze Exemplar wurde letztes Jahr in Irland auf dem Jap-Fest in Mondello Park gezeigt. Den Umbau übernahm hauptsächlich  Z Cars, um das Innenleben hat sich Project Kahn gekümmert. Mehr Bilder und Infos gibt es direkt bei den Speedhunters zu sehen.

Rolls Royce Drift Cars Speed Hunters

 

 

Mettwurst Özil, Abneymar und Co: Twitter-Trend #dickefußballer

Ob Twitter-Trends Sinn machen oder nicht, darüber lässt sich regelmäßig streiten. Der Hashtag #dickefußballer macht wenig Sinn, ist aber überaus unterhaltsam. Oder kannten Sie schon Diego Maradöner, Davor Zucker und Co? Und: Fällt Ihnen vielleicht noch einer ein?

Kendrick Lamar feiert Grammy Nominierungen in Compton

Fast hätte Kendrick Lamar der Legende Michael Jackson das Wasser gereicht. Fast. Es sind nicht 12 Grammy-Nominierungen wie 1984 für „Thriller“ geworden, aber immerhin eine weniger. Mit „To Pimp A Butterfly“ stemmte Kendrick vergangenes Jahr ein meisterhaftes Album in den Erdboden, das genreübergreifend Kritiker überzeugte und eine Wirkung auf die afroamerikanische Popkultur hatte, wie schon lange keine Platte mehr. In Compton, wo er geboren und aufgewachsen ist, feiert er ganz ungleich aller Pop-Diven mit den normalen Menschen – zu sehen in einem neuen Kurzfilm, der eine Hommage ist. An den 100.000-Mann-Stadtteil in Los Angeles, der als gefährlichster sozialer Brennpunkt Nordamerikas gilt. Wo die zwei brutalsten Straßengangs der Welt – Crips und Bloods – ihren Ursprung haben. Trotzdem und gerade deshalb ist Compton seit den 1980ern eine Brutstätte musikalischer Kreativität, die ihresgleichen sucht. Nach Dr. Dre, Ice Cube, Eazy-E und The Game ist es nun Kendrick Lamar, der die Fackel weiterträgt. Am 15. Februar wird er um die Trophäe „Album des Jahres“ unter anderem gegen Taylor Swift antreten müssen – und wahrscheinlich verlieren.

Real or Fake: CGI in „Star Wars“ „Game of Thrones“ und „Mad Max“

Wer heute Geschichten aus fremden Welten – oder Universen – zum Leben erwecken möchte, greift in die digitale Trickkiste. Kaum ein Blockbuster, der ohne computergenerierte Szenen und visuelle Effekte auskommt, das Zauberwort: CGI – Computer Generated Imagenery. Was, wie wo und wie viel bearbeitet wurde, ist für den Zuschauer nicht immer leicht zu entdecken.Was ist echt, was ist nachbearbeitet in „Star Wars: Das Erwachen der Macht“, „Game of Thrones“ und „Mad Max: Fury Road“? Diese drei Videos geben einen Einblick hinter die Kulissen und die künstlichen Effekte. Vorhang auf.

Star Wars: Das Erwachen der Macht

Game of Thrones

Mad Max: Fury Road

Douglas Costa Full Documentary : Inside the life of Douglas Costa

Bayern-Neuzugang Douglas Costa war zweifellos der beste Transfer des Rekordmeisters seit langer Zeit. Schnell zum Publikumsliebling avanciert, gewährt der aus der Ukraine zu Bayern gewechselte brasilianische Dribbelkünstler jetzt in einer neuen 25-minütigen Dokumentation private Einblicke in sein neues Leben in München. Costa nimmt uns (im roten Audi R8) mit zum Training mit Fitness Coach und Freund Lukas Kruel, öffnet die Tür zu seinem Haus, Kleider- und Schuhschrank und zockt eine Runde Fußball-Tennis im Garten. Was wir auch lernen: Costa hat eine Vorliebe für Kopfbedeckungen. Selbst im Eisbad nach dem Training bleibt die Wollmütze drauf.

Bart-Art – The Gay Beards

Irgendwie hat sie ja schon einen Bart, die Bart-Kunst. Immer wieder wird man überflutet mit Bildern von Männern, die wohl nichts anderes zu tun haben, als sich lustige Dinge in den Bart zu stecken. Zwei Jungs, die haben daraus sogar einen Instagram Account gemacht. Brian Delaurenti und Jonathan Dahl versuchen seit 2013, dort ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Was die sich alles in den Bart stecken sieht jedoch nicht nur bunt aus. Es ist auch ein Stück Sozialkritik.

Wenn sie zum Beispiel mit ihrem Bart auf die negativen Folgen der Kommerzialisierung von Weihnachten hinweisen.

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Oder zum Klimaschutz aufrufen.

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Wenn sie für LGBT-Rechte einstehen.

 

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Oder für mehr Kreativität in der Gesellschaft werben.

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So ist der Blog also nicht nur kindliche Fixierung. Letzten Endes ist er aber vor allem eins: eine Ode an das beste und tollste Stück des Mannes, das wir tagtäglich zelebrieren sollten. Gerne auch mit viel Glitter.

Plizzanet Earth: Snoop Dogg erklärt die Tierwelt

https://www.youtube.com/watch?v=Hk-Q_R5SU_c

https://www.youtube.com/watch?v=yb9oiCr81uk

Dass man beim Genuss von, sagen wir mal, „mehreren“ Joints am Tag auf die ein oder andere phantasievolle Idee kommt kann passieren. Ob die Idee, Tier-Dokus zu kommentieren, nun von Rapper und Pimp Snoop Dogg selbst oder jemand anderem kam – geschenkt. Nach dem Motto „Wenn man keine Ahnung hat einfach mal machen“ erklärt Snoop in der Serie „Plizzanet Earth“ die Tierwelt. Welche Tiere er da vorfindet? Egal. Hai oder Wal? Nebensache. Der Mann schwebt ohenhin durch sein eigenes Universum. Und wir schauen – und hören – gerne dabei zu. Westcoast. Ghettofaust.