Reimwaschung: Azad erklärt sich selbst!

Zu Beginn der 2000er-Jahre musste Azad sein Debütalbum „Leben“ noch eigenhändig produzieren, weil Ressourcen und Möglichkeiten fehlten. 15 Jahre später schließt er als Straßenrap-Veteran mit „Leben 2“ den Kreis. Nach wie vor gilt für ihn das Mantra, ausgefeilte Wortakrobatik mit malerischen Erzählung aus der Sozialbausiedlung zu paaren: Die Königsdisziplin im Hiphop. – Aria Nejati

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Logisch! Til Schweiger bekommt seine eigenen Facebook-„Reactions“

Endlich können auch deutsche Facebook-User mit Hilfe der neuen „Reactions“-Buttons ihre Gefühle besser ausdrücken. Ein „Daumen hoch“ fühlte sich ja in manchen Fällen ungefähr so angenehm an, wie sich auf eine noch vom Vorgänger popowarme Klobrille zu setzen. „Dirk Bach ist tot! Ich liebte diese Witzkugel!“ Daumen hoch? Nja, irgendwie, ach, orrr. Damit ist jetzt Schluss: Von Liebe bis Hass lassen sich ab sofort alle sechs Gefühle ausdrücken, die eine Durchschnittsseele so hat.

Was jetzt noch fehlt, sind die Promi-„Reactions“. Kim Kardashian hat ja schon ihre Popo-Emojis. Warum also nicht auch auf Facebook die Gefühle ausdrücken mit dem Hinterteil? Uns fallen da auf Anhieb eine Menge berühmte Emotionsvorbilder ein, die wir dafür gerne hernehmen würden. Aber den Anfang machen muss natürlich Til Schweiger, der Sensei des Mimenspiels.Schweiger_Reactions[1][2]

Gut geknurrt, voll gewonnen

Mürrische Menschen mag niemand so recht in seiner Nähe haben. Anders ist das bei schlecht gelaunten Tieren. Mit einem grimmigen Gesichtsausdruck werden die zu Internet-Helden und bescheren vor allem Herrchen und Frauchen ein Lächeln aufs Gesicht ob des Reichtums, das das meist sehr hässliche Haustier plötzlich einspielt. Jüngstes Beispiel: Ein (angeblich) sprachbegabter Kakadu, dessen Wortschatz sich vor allem auf das F-Wort beschränkt. Ergebnis: Knapp 1,5 Millionen Abrufe in nur 3 Tagen.

Ähnlich mürrisch zeigt sich Earl the Grump. Allerdings völlig ohne Worte. Damit unterhält der Puggle seine 31.500 Instagram Follower – gerne auch in albernen Kostümen. Aber jetzt mal im Ernst: Wenn man Ihnen sowas aufsetzen würde, würden Sie nicht auch schlechte Laune bekommen?

Besonders unbeeindruckt zeigt sich auch Mr. Smoosh. Die 11 Jahre alte Katze aus Indiana hat nicht nur 11.200 Instagram-Follower, sondern auch ihre eigenen Merchandise-Artikel. Ein Grund zur Freude scheint das trotzdem nicht zu sein.

A new hat for smoosh

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Kennen Sie das? Wenn Sie in einem Club stehen und es wird immer nur Ihr bester Freund angeflirtet? So geht es Lucy. Kein Wunder, dass Sie notorisch schlecht gelaunt ist. Ihre einzige Freude im Leben: Wassermelonen-Eis mit Chilli drauf. Sagt der Instagram Account. Und der hat immerhin über 18.000 Follower.

Let me tell you about my best friend 🎶

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Alles, was Sie bis jetzt in dieser Liste gesehen haben, ist nett. Aber eine Katze schlägt sie alle mit ihrer schlechten Laune. Die Rede ist natürlich von Grumpy Cat. Die hat nicht nur 1,3 Millionen Follower auf Instagram, sondern ist auch über die Grenzen des sozialen Netzwerks bekannt – durch lukrative Werbedeals zum Beispiel. Sogar Bücher hat die geschäftige Katze geschrieben. Und wer weiß, vielleicht schafft sie es mit ihrem eigenartigen Aussehen ja irgendwann zum Präsident. Donald Trump kann es ja womöglich auch.

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Downhill Extreme: Fünf Biker suchen den Nervenkitzel

Es gibt Menschen, die lieben Nervenkitzel. Und es gibt Menschen, die lieben Nervenkitzel so sehr, dass sie Dinge ausprobieren, die man machen kann. Aber nicht muss. Normale Radtouren kämen für diese Herren nicht in Frage. Wenn sie mit ihrem Bike irgendwo hinabbrettern, dann muss das allerhöchsten Ansprüchen genügen. Beziehungsweise: den allersteilsten. Staumauern? Lockereasy. Fast senkrechte Abhänge: also bitte. Eine Olympia-Bobbahn? Immer gerne. Wir belassen es da lieber beim Zusehen.

Olympia-Bobbahn

Staumauer

Berghang, Teil 1

Berghang, Teil 2

Schottische Highlands

Tesla Model X vs Model S P90D im Drag-Race-Contest

Der dritte Tesla seit Firmengründung ist bereits seit September 2015 auf dem Markt. Da fragt man sich doch, warum es so lange gedauert hat, bis jemand auf die Idee kam, das Model S gegen das neue Model X im Viertelmeilen-Sprint gegeneinander antreten zu lassen. Die Macher von DragTimes.com beschäftigen sich mit nichts anderem, als Autos über die legendäre Kurzdistanz zu jagen. Jetzt eben die zwei Tesla-Boliden. Beide Modelle kommen mit dem „Ludicrous Mode„, der die Elektroracer in Supersportwagenmanier auf Spitzentempo katapultiert. Aber wer ist ist schneller? Die Power-Limousine Model S oder der größere und vor allem schwerere SUV, das Model X? Das Rennen ist übrigens auch ein Wettkampf zwischen Eheleuten.

Das Model X schoss nach Angaben von DragTime in 3,1 Sekunden auf 60 Meilen pro Stunde! Tesla selbst gibt offiziell eine Zehntelsekunde mehr an. Für die Gesamtstrecke brauchte der Elektro-SUV 11,61 Sekunden und erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 116 Meilen pro Stunde (186 km/h). Und der Tesla Model S? Der legte die gleiche Strecke in der Bestzeit von 11.3 Sekunden zurück und erreichte über die Distanz 189 km/h Spitzentempo. Ok. Und was bringt uns das? Erstens: wir wissen jetzt, wer schneller ist. Zweitens: so nah, wie beide Autos lagen, kann man sich ausrechnen, dass das Model X bei mehr Gewicht mehr Power als das Model S haben muss. Und drittens: leg dich nie mit einem Model X an, es sei denn du fährst das Model S.

Alle ausführlichen Infos zum DragRace der E-Tanen gibt auf dragrace.com

 

Leos Jagd nach dem Oscar – Redcarpet Rampage

Mit Leonardo DiCaprio auf Oscarjagd

Leonardo DiCaprio hat mit seiner Performance in „The Revenant“ dieses Jahr beste Chancen für den Oscar als bester Hauptdarsteller. Das sollte man zumindest meinen. Denn nominiert ist der Hollywood-Star bereits zum sechsten Mal für den legendären Filmpreis, der dieses Jahr am 28. Februar zum 88. Mal verliehen wird. Wer Leo bei seiner Jagd nach der Trophäe unterstützen möchte, stürzt sich mit „Leo’s Red Carpet Rampage“ in den Jump ’n‘ Run-Spielewahnsinn. Als Pixelheld kann man über den roten Teppich rennen, den Oscar immer vor Augen. Den Sieg gibt es natürlich nicht geschenkt. Michael Fassbender und Bryan Cranston gilt es, hinter sich zu lassen. Also, los geht’s. Es ist für Leo!

Hier geht es zum Spiel Red Carpet Rampage.

 

The Life of Pablo – D.I.Y.Cover Generator

Am Wochenende ließ Kanye West sein siebtes Studioalbum „The Life Of Pablo“ auf die Welt los. Ähnlich wie die Musik, überraschte West auch mit dem Cover der Platte. Der belgische Künstler Peter De Potter, der seit 2001 an der Seite von Designer Raf Simons für dessen grafische Umsetzung verantwortlich ist, entwarf ein jetzt schon kultiges Artwork: Der orangefarbene Pastellhintergrund ist mit dem Titel des Albums übersät, unten Links duckt sich ein Familienfoto weg. Weil im Internet alles möglich ist, kann man sich online jetzt natürlich auch schon sein eigenes „Pablo“-Cover generieren. Einfach den Link öffnen und drauf lostippen.

The Life of Pablo - Cover Generator
Auf thelifeofpablo.com kann man sein eigenes Cover in der Optik des neuen Kanye-Albums kreieren.

Einen ähnlichen Kultfaktor hat das letztjährige Plattencover von Drakes „If You’re Reading This It’s Too Late“ erreicht. Damals gab es ebenfalls prompt Websites, auf denen man seiner Kreativität freien Lauf lassen konnte. Wir wünschen viel Spaß bei Langeweile im Büro – oder beim Abfeiern von „The Life Of Pablo“.

 „If You’re Reading This It’s Too Late“- Cover Generator

Dragster-Race: Über 500 km/h in weniger als 4 Sekunden

Für die Kinder der 90er-Jahre war es eine Standarddisziplin: die Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer. Als Autokarten-Fan kannte man die Sprintwerte seiner Lieblinge auswendig, Ehrensache. Spitzenautos hatten eine 3 vor dem Komma stehen. Ein Glück gab es damals keine Dragster im Kartenset. Die Karte wäre der Dauerbrennersupertrumpf gewesen. Warum? Das zeigt das YouTube-Video von Shawn Langdon, dem 2013er-Champion der amerikanischen National Hot Rod Association, in einem Quarter-Mile-Race. Sein Top Fuel Dragster, diese Klasse wird mit Nitromethan statt mit Benzin gefüttert, leistet 10.000 Pferdestärken und braucht, jetzt kommt es, 3,77 Sekunden für die Viertelmeile  und erreicht dabei 316 Meilen pro Stunde. Für Mitteleuropäer: das macht 508 km/h in weniger als 4 Sekunden! Den Wahnsinn kann man sich hier aus der POV-Perspektive ansehen.

 

Das ist natürlich nicht das Ende des Beschleunigungszaubers. Den aktuellen Weltrekord holte Larry Dixon 2012 mit 534,33 Stundenkilometer Topspeed in 4,5 Sekunden.

Rolls-Royce Drift Car

Es gibt diese altehrwürdige Automarken, die sind einfach für das gediegene Dahingleiten gemacht. Und dann gibt es das Gegenteil von entspannter Personenbeförderung: das Driften. Beides verträgt sich schlecht. Sollte man meinen. Dabei lehren uns die Jungs von „Tax the Rich“ seit einer Weile, dass man mit einem Rolls-Royce auch gediegen über den Acker jagen kann. Für die Seite „Speedhunters“ hat Fotograf Paddy McGrath jetzt ein Oldtimer-Exemplar ausfindig gemacht, das für genau diesen einen Zweck umgerüstet wurde, dem stilvollen Querfahren. Das mattschwarze Exemplar wurde letztes Jahr in Irland auf dem Jap-Fest in Mondello Park gezeigt. Den Umbau übernahm hauptsächlich  Z Cars, um das Innenleben hat sich Project Kahn gekümmert. Mehr Bilder und Infos gibt es direkt bei den Speedhunters zu sehen.

Rolls Royce Drift Cars Speed Hunters

 

 

Mettwurst Özil, Abneymar und Co: Twitter-Trend #dickefußballer

Ob Twitter-Trends Sinn machen oder nicht, darüber lässt sich regelmäßig streiten. Der Hashtag #dickefußballer macht wenig Sinn, ist aber überaus unterhaltsam. Oder kannten Sie schon Diego Maradöner, Davor Zucker und Co? Und: Fällt Ihnen vielleicht noch einer ein?