Lamborghini zerkratzt: Wer macht so etwas?

Jeder, der ein Auto und keine Garage besitzt, kennt das Gefühl. Schon ein kleiner Kratzer im Lack sorgt für echten inneren Schmerz. Wie fühlt sich dann erst ein Blick auf diesen völlig zerkratzten Lamborghini Gallardo aus? Wie eine Darmspiegelung? Das tut einfach nur weh. Und was war da jetzt los? Hat der Besitzer sein Auto letztes Jahr am 1. Mai in Berlin Kreuzberg stehen lassen? Nicht ganz. Der Gallardo ist nämlich ein Ausstellungsobjekt, das jeder besichtigen kann. Und zwar im Aros Museum in Aarhus. Bei diesem alternativen Paintjob handelt es sich also um Kunst. Um „Fast Art“, wie auf der Fahrertür liebevoll eingekratzt wurde. „Low Key“ hat der Künstler es genannt. Die Idee dahinter: Die Besucher sind aufgefordert, den italienischen Supersportwagen selbst zu zerkratzen. An der Stelle wird der Horror schnell zum Faszinosum. Der beste Beweis: An dem Lack ist kaum noch eine heile Stelle.

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