„Deconstructed Coffee“ ist der Food-Trend für Starbucks-Hasser

Der „Coffee to go“ ist für Viele ein heilsbringendes Konzept. Für manche aber – und dazu gehören insbesondere österreichische Kaffeehausliebhaber – ist er der Untergang des Abendlandes. Mit Starbucks als dem personifizierten Teufel. Und weil auf eine Bewegung immer auch gleich die Gegenbewegung folgt, kommt jetzt der Trend für alle jene, die ihren Kaffeegenuss ein wenig „entschleunigen“ wollen. Oder die einfach gerne selbst entscheiden, was das richtige Verhältnis des perfekten Cappucinos ist.

Der Trend heißt „Deconstructed Coffee“, ist kürzlich von New York nach Melbourne übergeschwappt und versetzt das Internet derzeit in helle Aufruhr. Angefangen hat alles mit dem Post der australischen Autorin Jamila Rizvi. Die nicht verstehen kann, warum man sich Milch und Wasser (!) neuerdings selbst in den Kaffee gießen soll.

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Quelle: https://www.facebook.com/jamilarizvionline/photos/a.486666068089872.1073741828.476350865788059/1026936757396131/?type=3&theater

In ihrem Post schreibt sie: „Hipstertum ist damit definitiv zu weit gegangen! Liebes Melbourne, bitte hör auf damit!“.

Dass das Konzept jedoch so gar nichts mit Hipstertum zu tun hat und uralt ist, weiß natürlich Twitter:

Und was sagt der geneigte Kaffeeliebhaber zu dem Trend? Egal, hauptsache der Kaffee ist heiß, schwarz und macht wach. Egal in welcher Verkleidung er daher kommt.

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