Mut in der Verzweiflung: Selfie mit EgyptAir-Entführer

Am Ende war alles anderes. Aus einem Terrorismus-Verdacht wurde eine Beziehungskiste. Wie es aussieht, wollte der Ägypter mit der Entführung der EgyptAir-Maschine bloß die Aufmerksamkeit seiner Ex erregen. Das Problem: Sie wohnt auf Zypern. Aber mit dem Flugzeug ist man ja schnell da. Und wie jeder weiß: Mit einer Bombenattrappe um den Bauch ist man sich der ungeteilten Aufmerksamkeit seiner Zuhörer sicher. Eine Geschichte, die man nicht toppen kann? Oh doch, dachte sich der junge Engländer Ben Innes aus Leeds und fragte Teilzeitentführer Seif Eldin Mustafa nach einem Bild; eine Stewardess musste übersetzen. Die Begründung: „I figured if his bomb was real I’d nothing to lose anyway.“  Der Hijacker sagte nicht nein. Der Beweis:

Ben Innes macht ein Bild mit dem EgypAir-Entführer

Die besten Dunks von LeBron James im Video

Seit 13 Jahren macht LeBron James die NBA unsicher. Der 31-Jährige denkt aber nicht ans Abdanken, eher ans Slam-Dunken. Eine Disziplin, die wir stundenlang verfolgen könnten. Aber es genügen auch 2:25 Minuten von „King James“. Genau das bietet die NBA in einem Supercut der besten Dunks von LeBron James.

Wer bei einer solchen offiziellen Huldigung an einen Abgesang denkt, dem sei zumindest gesagt: „Die Zukunft ist gesichert!“ Auf Instagram hat der 2-Meter-Riese zwei Videos mit seinen 19 Millionen Followern geteilt. Dort zu sehen: Seine beiden Söhne beim, klar, Basketballspielen. Wir sagen mal: Gute Gene!

LeBron Jr., von seinem Vater liebevoll „Bronny“ genannt, ist Jahrgang 2004 und weiß wie man mal einen Punkt macht oder auch drei.

Bronny working out! #JamesGang #StriveForGreatness

A video posted by LeBron James (@kingjames) on

Bryce Maximus James, Jahrgang 2007, möchte auch in Daddys übergroße Fußstapfen treten. Der Beweis? Sehen Sie selbst!

Bryce putting in work! #JamesGang #StriveForGreatness

A video posted by LeBron James (@kingjames) on

Fehlt nur noch ein Nachweis der guten Beinarbeit von Baby Zhuri. Dass sie es sportlich angeht, versichert LeBron James uns auf Instagram.

 

NBA-Ausraster in Weltsprachen

Bang! Dieser Stephen Curry sorgt gerade dafür, dass NBA-Geschichte neu geschrieben wird. Ist der 27-Jährige jetzt schon der beste 3-Point-Shooter aller Zeiten? Genügend Argumente würde man problemlos finden. Zum Beispiel seinen Dreier, den er aus kilometerweiter Entfernung in der letzten Sekunde den Oklahoma City Thunders reinzimmert. Da rastet man als Liebhaber des Sports einfach gerne aus. Nicht nur in den USA.

Die NBA hat aus gegebenen Anlass die Kommentatoren-Reaktionen aus aller Welt zusammengesucht. Bitteschön: „Wenn Steph Curry das Unmögliche möglich macht“ auf Französisch, Koreanisch, Spanisch, Russisch, Italienisch und Mandarin.

Tesla Model X vs Model S P90D im Drag-Race-Contest

Der dritte Tesla seit Firmengründung ist bereits seit September 2015 auf dem Markt. Da fragt man sich doch, warum es so lange gedauert hat, bis jemand auf die Idee kam, das Model S gegen das neue Model X im Viertelmeilen-Sprint gegeneinander antreten zu lassen. Die Macher von DragTimes.com beschäftigen sich mit nichts anderem, als Autos über die legendäre Kurzdistanz zu jagen. Jetzt eben die zwei Tesla-Boliden. Beide Modelle kommen mit dem „Ludicrous Mode„, der die Elektroracer in Supersportwagenmanier auf Spitzentempo katapultiert. Aber wer ist ist schneller? Die Power-Limousine Model S oder der größere und vor allem schwerere SUV, das Model X? Das Rennen ist übrigens auch ein Wettkampf zwischen Eheleuten.

Das Model X schoss nach Angaben von DragTime in 3,1 Sekunden auf 60 Meilen pro Stunde! Tesla selbst gibt offiziell eine Zehntelsekunde mehr an. Für die Gesamtstrecke brauchte der Elektro-SUV 11,61 Sekunden und erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 116 Meilen pro Stunde (186 km/h). Und der Tesla Model S? Der legte die gleiche Strecke in der Bestzeit von 11.3 Sekunden zurück und erreichte über die Distanz 189 km/h Spitzentempo. Ok. Und was bringt uns das? Erstens: wir wissen jetzt, wer schneller ist. Zweitens: so nah, wie beide Autos lagen, kann man sich ausrechnen, dass das Model X bei mehr Gewicht mehr Power als das Model S haben muss. Und drittens: leg dich nie mit einem Model X an, es sei denn du fährst das Model S.

Alle ausführlichen Infos zum DragRace der E-Tanen gibt auf dragrace.com

 

Leos Jagd nach dem Oscar – Redcarpet Rampage

Mit Leonardo DiCaprio auf Oscarjagd

Leonardo DiCaprio hat mit seiner Performance in „The Revenant“ dieses Jahr beste Chancen für den Oscar als bester Hauptdarsteller. Das sollte man zumindest meinen. Denn nominiert ist der Hollywood-Star bereits zum sechsten Mal für den legendären Filmpreis, der dieses Jahr am 28. Februar zum 88. Mal verliehen wird. Wer Leo bei seiner Jagd nach der Trophäe unterstützen möchte, stürzt sich mit „Leo’s Red Carpet Rampage“ in den Jump ’n‘ Run-Spielewahnsinn. Als Pixelheld kann man über den roten Teppich rennen, den Oscar immer vor Augen. Den Sieg gibt es natürlich nicht geschenkt. Michael Fassbender und Bryan Cranston gilt es, hinter sich zu lassen. Also, los geht’s. Es ist für Leo!

Hier geht es zum Spiel Red Carpet Rampage.

 

The Life of Pablo – D.I.Y.Cover Generator

Am Wochenende ließ Kanye West sein siebtes Studioalbum „The Life Of Pablo“ auf die Welt los. Ähnlich wie die Musik, überraschte West auch mit dem Cover der Platte. Der belgische Künstler Peter De Potter, der seit 2001 an der Seite von Designer Raf Simons für dessen grafische Umsetzung verantwortlich ist, entwarf ein jetzt schon kultiges Artwork: Der orangefarbene Pastellhintergrund ist mit dem Titel des Albums übersät, unten Links duckt sich ein Familienfoto weg. Weil im Internet alles möglich ist, kann man sich online jetzt natürlich auch schon sein eigenes „Pablo“-Cover generieren. Einfach den Link öffnen und drauf lostippen.

The Life of Pablo - Cover Generator
Auf thelifeofpablo.com kann man sein eigenes Cover in der Optik des neuen Kanye-Albums kreieren.

Einen ähnlichen Kultfaktor hat das letztjährige Plattencover von Drakes „If You’re Reading This It’s Too Late“ erreicht. Damals gab es ebenfalls prompt Websites, auf denen man seiner Kreativität freien Lauf lassen konnte. Wir wünschen viel Spaß bei Langeweile im Büro – oder beim Abfeiern von „The Life Of Pablo“.

 „If You’re Reading This It’s Too Late“- Cover Generator

Dragster-Race: Über 500 km/h in weniger als 4 Sekunden

Für die Kinder der 90er-Jahre war es eine Standarddisziplin: die Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer. Als Autokarten-Fan kannte man die Sprintwerte seiner Lieblinge auswendig, Ehrensache. Spitzenautos hatten eine 3 vor dem Komma stehen. Ein Glück gab es damals keine Dragster im Kartenset. Die Karte wäre der Dauerbrennersupertrumpf gewesen. Warum? Das zeigt das YouTube-Video von Shawn Langdon, dem 2013er-Champion der amerikanischen National Hot Rod Association, in einem Quarter-Mile-Race. Sein Top Fuel Dragster, diese Klasse wird mit Nitromethan statt mit Benzin gefüttert, leistet 10.000 Pferdestärken und braucht, jetzt kommt es, 3,77 Sekunden für die Viertelmeile  und erreicht dabei 316 Meilen pro Stunde. Für Mitteleuropäer: das macht 508 km/h in weniger als 4 Sekunden! Den Wahnsinn kann man sich hier aus der POV-Perspektive ansehen.

 

Das ist natürlich nicht das Ende des Beschleunigungszaubers. Den aktuellen Weltrekord holte Larry Dixon 2012 mit 534,33 Stundenkilometer Topspeed in 4,5 Sekunden.

Rolls-Royce Drift Car

Es gibt diese altehrwürdige Automarken, die sind einfach für das gediegene Dahingleiten gemacht. Und dann gibt es das Gegenteil von entspannter Personenbeförderung: das Driften. Beides verträgt sich schlecht. Sollte man meinen. Dabei lehren uns die Jungs von „Tax the Rich“ seit einer Weile, dass man mit einem Rolls-Royce auch gediegen über den Acker jagen kann. Für die Seite „Speedhunters“ hat Fotograf Paddy McGrath jetzt ein Oldtimer-Exemplar ausfindig gemacht, das für genau diesen einen Zweck umgerüstet wurde, dem stilvollen Querfahren. Das mattschwarze Exemplar wurde letztes Jahr in Irland auf dem Jap-Fest in Mondello Park gezeigt. Den Umbau übernahm hauptsächlich  Z Cars, um das Innenleben hat sich Project Kahn gekümmert. Mehr Bilder und Infos gibt es direkt bei den Speedhunters zu sehen.

Rolls Royce Drift Cars Speed Hunters

 

 

Auf Kante – GoPro: Danny MacAskill – Cascadia

GoPro: Danny MacAskill - Cascadia

Wenn man GoPro und Danny MacAskill in einem Satz liest, dann will man nur noch eines: das Video sehen. Der schottische Bike-Trial-Profi lässt in seinem neuesten Clip mal wieder den Adrenalin-Spiegel vorm Computer steigen. In „Cascadia“ geht es nicht über eine schroffe Insel, sondern über die Dächer von Las Palmas, Gran Canaria. Genug gelesen. Wir empfehlen, falls vorhanden, zur Sicherheit den Pulsmesser auf der Smartwatch einzuschalten und, genau, jetzt das Video zu starten.