Diese Matratze ertappt Ehebrecher auf frischer Tat

Wenn einer ein Problem mit Untreue hat, dann sind es die Spanier. Das sagt zumindest eine aktuelle Studie, die das südeuropäische Völkchen im Ehebruch-Ranking auf Platz 8 sieht (und das hinter den Deutschen, die sich einen unorthodoxen Platz 4 sichern). Ein spanischer Matratzen-Hersteller hat jetzt angeblich die Lösung. Oder auch: die witzigste Viral-Idee, die uns seit langem begegnet ist. Durmet hat nämlich laut eigener Aussage eine besonders „smarte“ Matratze entwickelt. Durch Sensoren wird jede Bewegung im Bett getrackt und an eine Handy-App geschickt. Wenn also erhöhte Aktivität festgestellt wird, während Sie nicht einmal in der Nähe des Schlafzimmers sind, sollten Sie vielleicht mal drüber nachdenken, sich ein neues Bett zu kaufen. In dem Sie zukünftig lieber alleine schlafen.

 

10 Dinge, die Sie NIEMALS googeln sollten

Sie kennen das. Man googelt etwas, was im ersten Moment harmlos erscheint. Bis sich die Autokorrektur etwas anderes einfallen lässt und man plötzlich Bilder sieht, die so gar nicht weiterhelfen. Und mehr noch: schockieren! Wie zum Beispiel „moth larva“. Wer statt der Schmetterlingslarve plötzlich „mouth larva“ im Suchfeld stehen hat, sollte besser nicht die Eingabetaste drücken. Denn was einen da erwartet, lässt sogar Zahnärzte zur Salzsäule erstarren. Und erinnert Sie daran, wie wichtig gute Zahnhygiene ist.

Oder, wenn man eigentlich was googeln möchte, von dem man gar nicht wusste, was einen erwartet. Weil der Wortsinn dann doch ein anderer ist als der Suchbegriff, den Sie eingetippt haben. Sie glauben, bei „4 Girls 1 Cup“ finden Sie etwas ganz harmloses? Weit gefehlt. Sehr weit. Das Entertainment-Portal TheRichest hat sich auf die Suche nach genau diesen Begriffen begeben. Die, die sie besser nicht googeln sollten. Und sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht vorher gewarnt!

Kein Easy Rider: Selbst fahren ist nichts für A$AP Rocky

Für Gewöhnlich sitzt A$AP Rocky eher hinten. Und nicht am Steuer. Von seiner letzen Fahrt ist ein Erinnerungsstück übrig geblieben. Aber kein Blitzerfoto! Noch traut er sich nicht, schneller als erlaubt zu fahren. Nicht mal die Hand vom Lenkrad zu nehmen. Geschweige denn lässig aus dem Fenster zu lehnen. Das beweist dieses Video. Deshalb hätten seine ersten Fahrversuche auch undercover bleiben sollen. Dumm nur, dass er zur seelisch-moralischen Unterstützung jemand mit ins Auto genommen hatte. Der hält aber, weil A$AP keine Hand frei hatte, die er sanft und beruhigend streicheln konnte, das Handy hoch und macht davon ein Video, das er auf Twitter postet:

Dort erntet A$AP jedenfalls mächtig Unterstützung, dass er sich mal wieder mit einem fahrbaren Untersatz auf die Straße getraut hat – von allen, denen Autofahren auch noch immer ein mulmiges Gefühl bereitet. Andere finde ihn einfach süß, denn am Steuer erinnert er weniger an „Rocky“ und mehr an „Bambi“.

Der beste U-Bahn-Prank aller Zeiten

Peinlicher als beim Schwarz-Fahren in der Bahn erwischt zu werden: Zu bemerken, wie jemand anderes einem voll auf die Leichtbekleidete auf dem Handy stiert, während man Likes auf Instagram verteilt. Der New Yorker Comedian Scott Rogowsky macht per Selbstexperiment einen Sketch daraus, der ganz ohne Worte auskommt: Sie brauchen bloß zu lesen, was auf den Buchcovern steht und auf die Blicke der Mitfahrer zu achten, die er dafür erntet.

Hausbesuch: Mit Google Street View in die Batcave

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Heiliges Kanonenrohr! Wenn Batman wüsste, welches Easter Egg Google da versteckt hat. Mit dem Kartenprogramm Google Street View lässt sich nämlich neuerdings nicht nur das Wohnhaus von Bruce Wayne erkunden, sondern auch sein bestgehütetes Geheimnis, die Batcave. Besonders schwierig zu finden war der Eingang zur Höhle nicht, was in der Tat ein wenig enttäuschend ist. Doch wahre Fans der DC Comics werden im Inneren belohnt. Mit einem exklusiven Blick in Batmans Geheimlabor, auf das Batmobil, auf Bruce Waynes Superhelden-Montur und auf die ein oder andere Waffe, die unter anderem auch in Batman V. Superman zum Einsatz kommt. Ob die Aktion wohl die Kritiker des neuen Films beschwichtigen soll? Zwar legte der Film einen der erfolgreichsten Neustarts aller Zeiten hin, die negativen Reviews jedoch überschlugen sich. Das Resultat: ein rasanter Rückgang der Verkaufszahlen – und damit ein neuer Negativrekord, wie Forbes berichtet. Wer sich jetzt also entschließt, sich das Superheldenepos zu sparen, der hat zumindest die Möglichkeit, sich ein wenig auf Bruce Waynes Anwesen umzusehen. Das übrigens in der Form auch im wahren Leben existiert. Denn die Filmkulisse ist eigentlich das von Mies van der Rohe designte Farnsworth House, unweit von Chicago.

Dad-Bod-Cool

Wenn Palina Rojinski den Dad Bod besingt, freut sich nicht nur Olli Schulz. Alle Männer, die seit der Entdeckung der Speckigkeit Mitte letzten Jahres ihr kleines Bäuchlein gezüchtet haben, können jetzt endlich sagen: Ich hab’s gewusst. Das viele Bier und das fette Essen zahlen sich aus. Oder wie wir in Bayern sagen: „Da steckt viel Geld drin.“ Nein, wir wollen nichts davon wissen, dass das, was Palina da singt, Ironie sein könnte. Wir halten fest an unserem Dad Bod. Bis zur nächsten Fitness-/ Vegan-/ Paleo-Welle, die wir endlich getrost ignorieren können. Denn wir wissen: Heiße Frauen stehen auf Dad Bods. Und das ist alles, was wir zu diesem Video wissen müssen.

 

Logisch! Til Schweiger bekommt seine eigenen Facebook-„Reactions“

Endlich können auch deutsche Facebook-User mit Hilfe der neuen „Reactions“-Buttons ihre Gefühle besser ausdrücken. Ein „Daumen hoch“ fühlte sich ja in manchen Fällen ungefähr so angenehm an, wie sich auf eine noch vom Vorgänger popowarme Klobrille zu setzen. „Dirk Bach ist tot! Ich liebte diese Witzkugel!“ Daumen hoch? Nja, irgendwie, ach, orrr. Damit ist jetzt Schluss: Von Liebe bis Hass lassen sich ab sofort alle sechs Gefühle ausdrücken, die eine Durchschnittsseele so hat.

Was jetzt noch fehlt, sind die Promi-„Reactions“. Kim Kardashian hat ja schon ihre Popo-Emojis. Warum also nicht auch auf Facebook die Gefühle ausdrücken mit dem Hinterteil? Uns fallen da auf Anhieb eine Menge berühmte Emotionsvorbilder ein, die wir dafür gerne hernehmen würden. Aber den Anfang machen muss natürlich Til Schweiger, der Sensei des Mimenspiels.Schweiger_Reactions[1][2]

Gut geknurrt, voll gewonnen

Mürrische Menschen mag niemand so recht in seiner Nähe haben. Anders ist das bei schlecht gelaunten Tieren. Mit einem grimmigen Gesichtsausdruck werden die zu Internet-Helden und bescheren vor allem Herrchen und Frauchen ein Lächeln aufs Gesicht ob des Reichtums, das das meist sehr hässliche Haustier plötzlich einspielt. Jüngstes Beispiel: Ein (angeblich) sprachbegabter Kakadu, dessen Wortschatz sich vor allem auf das F-Wort beschränkt. Ergebnis: Knapp 1,5 Millionen Abrufe in nur 3 Tagen.

Ähnlich mürrisch zeigt sich Earl the Grump. Allerdings völlig ohne Worte. Damit unterhält der Puggle seine 31.500 Instagram Follower – gerne auch in albernen Kostümen. Aber jetzt mal im Ernst: Wenn man Ihnen sowas aufsetzen würde, würden Sie nicht auch schlechte Laune bekommen?

Besonders unbeeindruckt zeigt sich auch Mr. Smoosh. Die 11 Jahre alte Katze aus Indiana hat nicht nur 11.200 Instagram-Follower, sondern auch ihre eigenen Merchandise-Artikel. Ein Grund zur Freude scheint das trotzdem nicht zu sein.

A new hat for smoosh

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Kennen Sie das? Wenn Sie in einem Club stehen und es wird immer nur Ihr bester Freund angeflirtet? So geht es Lucy. Kein Wunder, dass Sie notorisch schlecht gelaunt ist. Ihre einzige Freude im Leben: Wassermelonen-Eis mit Chilli drauf. Sagt der Instagram Account. Und der hat immerhin über 18.000 Follower.

Let me tell you about my best friend 🎶

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Alles, was Sie bis jetzt in dieser Liste gesehen haben, ist nett. Aber eine Katze schlägt sie alle mit ihrer schlechten Laune. Die Rede ist natürlich von Grumpy Cat. Die hat nicht nur 1,3 Millionen Follower auf Instagram, sondern ist auch über die Grenzen des sozialen Netzwerks bekannt – durch lukrative Werbedeals zum Beispiel. Sogar Bücher hat die geschäftige Katze geschrieben. Und wer weiß, vielleicht schafft sie es mit ihrem eigenartigen Aussehen ja irgendwann zum Präsident. Donald Trump kann es ja womöglich auch.

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Kendrick Lamar feiert Grammy Nominierungen in Compton

Fast hätte Kendrick Lamar der Legende Michael Jackson das Wasser gereicht. Fast. Es sind nicht 12 Grammy-Nominierungen wie 1984 für „Thriller“ geworden, aber immerhin eine weniger. Mit „To Pimp A Butterfly“ stemmte Kendrick vergangenes Jahr ein meisterhaftes Album in den Erdboden, das genreübergreifend Kritiker überzeugte und eine Wirkung auf die afroamerikanische Popkultur hatte, wie schon lange keine Platte mehr. In Compton, wo er geboren und aufgewachsen ist, feiert er ganz ungleich aller Pop-Diven mit den normalen Menschen – zu sehen in einem neuen Kurzfilm, der eine Hommage ist. An den 100.000-Mann-Stadtteil in Los Angeles, der als gefährlichster sozialer Brennpunkt Nordamerikas gilt. Wo die zwei brutalsten Straßengangs der Welt – Crips und Bloods – ihren Ursprung haben. Trotzdem und gerade deshalb ist Compton seit den 1980ern eine Brutstätte musikalischer Kreativität, die ihresgleichen sucht. Nach Dr. Dre, Ice Cube, Eazy-E und The Game ist es nun Kendrick Lamar, der die Fackel weiterträgt. Am 15. Februar wird er um die Trophäe „Album des Jahres“ unter anderem gegen Taylor Swift antreten müssen – und wahrscheinlich verlieren.

Bart-Art – The Gay Beards

Irgendwie hat sie ja schon einen Bart, die Bart-Kunst. Immer wieder wird man überflutet mit Bildern von Männern, die wohl nichts anderes zu tun haben, als sich lustige Dinge in den Bart zu stecken. Zwei Jungs, die haben daraus sogar einen Instagram Account gemacht. Brian Delaurenti und Jonathan Dahl versuchen seit 2013, dort ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Was die sich alles in den Bart stecken sieht jedoch nicht nur bunt aus. Es ist auch ein Stück Sozialkritik.

Wenn sie zum Beispiel mit ihrem Bart auf die negativen Folgen der Kommerzialisierung von Weihnachten hinweisen.

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Oder zum Klimaschutz aufrufen.

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Wenn sie für LGBT-Rechte einstehen.

 

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Oder für mehr Kreativität in der Gesellschaft werben.

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So ist der Blog also nicht nur kindliche Fixierung. Letzten Endes ist er aber vor allem eins: eine Ode an das beste und tollste Stück des Mannes, das wir tagtäglich zelebrieren sollten. Gerne auch mit viel Glitter.