Theresa May ist Gollum! Dieser Clip verzückt das Internet

Wer hätte das gedacht… Hinter der britischen Premierministerin Theresa May verbirgt sich kein Geringerer als Gollum, die raffgierige, schizophrene Kreatur aus „Der Herr der Ringe“!

Dass die Britin den Brexit, den Ausstieg Großbritanniens aus der EU, auf jeden Fall durchsetzen möchte, ist bekannt. Dass sie das auch um jeden Preis und ohne neue Volksbefragung durchziehen möchte, ebenfalls. Und genau dieses Verhalten veranlasste nun den britischen Schauspieler Andy Serkis, unsterblich in seiner Rolle als Gollum in Peter Jacksons Verfilmung von „Der Herr der Ringe“, die Premierministerin für den Clip „We Wants It“ in völlig neuem Licht zu zeigen:

In dem Youtube-Video, das bereits mehr als eine halbe Million Mal aufgerufen wurde, sieht man Andy Serkis als Theresa May in ein Streitgespräch mit sich selbst verwickelt: Wie damals bei Gollum kämpfen eine nette, freundliche Stimme und eine aggressive um die Oberhand in Theresa Mays Gewissen. Wenn die gutmütige Stimme sagt „Es tut dem Volk weh!“ kontert die dunkle nur „Aber wir haben es gefunden. Wir!“. Es ist eine Diskussion mit keinem allzu guten Ausgang: Wie in der Realität will Theresa May im Clip den Brexit, ihren Schatz, auf jeden Fall durchdrücken – wenn es sein muss, auch gegen den Willen des Volkes.

Viele Briten wollen im Rahmen der Kampagne „People’s Vote“ erneut über den Brexit abstimmen, May möchte das in jedem Fall verhindern. Die für Dienstag geplante Abstimmung, die über die Zukunft Großbritanniens und dessen Verbleib in der Europäischen Union entscheiden sollte, musste die Premierministerin verschieben – die Gefahr, dass nicht genügend Stimmen für ihren Deal, ihren Schatz, zusammenkämen, ist zu groß. Bleibt also noch genügend Platz für „We Wants It“, Teil 2 und 3 im Director’s Cut.

Boris Becker + Beats = Bombenspaß

Boris Becker grüßt seine Fans immer wieder mit kleinen Videoschnipseln bei Instagram, in denen er sie auf dem Laufenden hält, wo er ist, was er macht und welches Tennismatch er gleich anschauen und kommentieren wird. So weit, so normal.

Aber wenn dann ein zweiter Instagram-Nutzer kommt und passende Beats unter die kurzen Aufsager schneidet, entsteht etwas Außergewöhnliches:

Hier das Original

Hier mit Beats

Und hier noch ein paar Beispiele dafür, dass Boris seine Videos ab sofort nur noch mit Hip Hop unterlegt veröffentlichen sollte

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#BobbeleBeats • Ep. 1 Boris spittin fire

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Tinder-Tipps von Leroy Sané

Die Dating-App Tinder hat sich für ihre neue Image-Kampagne mit dem englischen Fußball-Club Manchester City zusammengetan. Der Verein schickt für diesen Spot seine drei Dating-Spezialisten in den Ring, um einem Liebe-Suchenden die entscheidenden Tipps zu geben.

Raheem Sterling kümmert sich um den Style des Kandidaten, Benjamin Mendy gibt ihm Tanzunterricht – und der deutsche Nationalspieler Leroy Sané ist für das perfekte Profil-Foto zuständig. Sein Beitrag: Er posiert gemeinsam mit dem Tinder-User. So wird der auf jeden Fall interessant. Der Rest des Dates läuft dann – relativ – rund. Und die drei Fußballer beobachten mit versteckter Kamera, wie ihr Schützling sich schlägt:

Eminem auf dem Dach des Empire State Buildings

Late-Talker Jimmy Kimmel zieht mit seiner Show jedes Jahr für eine Woche aus Los Angeles nach New York City und sendet aus einem Studio in Brooklyn. Jedes Jahr gibt es dabei ganz große Show-Momente – und auch 2018 enttäuscht er sein Publikum nicht.

Bereits in der vergangenen Woche gab es zahlreiche Anrufe bei der Polizei, weil New Yorker sich wunderten, wieso Hubschrauber um die Spitze des Empire State Buildings kreisten und wieso die Beleuchtung des Turms anscheinend völlig durchgedreht war. Jetzt gab es bei Jimmy Kimmel die Auflösung: Eminem performte vom Dach des Empire State Buildings seinen aktuellen Hit „Venom“. Das Video von dem Auftritt, das Kimmel jetzt in seiner Sendung zeigte, ist sensationell geworden:

Sensationelle Grätsche gegen Sergio Ramos

Es gibt wenige Spieler, die von den gegnerischen Fans mehr gehasst werden als Spaniens Sergio Ramos. Er geht knallhart in jeden Zweikampf und verschafft sich gerne mal mit unlauteren Mitteln Vorteile. In Liverpool gilt er als der Hauptverantwortliche dafür, dass Real das Champions League Finale 2018 gewinnen konnte – er war für die Verletzungen von Mo Salah und Loris Karius verantwortlich.

Umso lauter dürfte in Liverpool jetzt der Jubel gewesen sein, als Eric Dier im Länderspiel Spanien gegen England Ramos mit dieser sensationellen Grätsche umbolzte. Zwanzig Meter Anlauf, gesundheitsgefährdender Sprung und trotzdem (fast) nur den Ball getroffen. Bei Sergio Ramos dürfte danach Schnappatmung eingetreten sein.

Ein Beat, ein Song, ein Meme – 1000 Möglichkeiten

Irgendwann, sagen wir so ungefähr vor zehn Jahren, wurden die Tracks des EDM-Duos LMFAO von den USA nach Europa gespült – und fluteten die Radiosender und MTV mit Ohrwürmern wie „Sexy and I Know it“ oder dem internationalen Nummer-eins-Hit „Party Rock Anthem“.

Das Duo, das sich seit 2012 in einer nicht genauer definierten künstlerischen Pause befindet, erzielt dieser Tage jedoch neuen, unvorhergesehenen Buzz mit dem „Party Rock“-Song aus 2011: Die „Party Rock Anthem“ zählt 130 Beats pro Minute (130 BPM) – so viele, wie fast jeder Song mit Charts-Platzierung und Ohrwurmpotenzial. Da liegt genau eines auf der Hand: Mash-up-Memes mit neuer Musik!

Zum Beispiel Tanzeinlagen zu „Personal Jesus“ von den Synth-Rockern Depeche Mode:

Oder zu düsterem Post-Industrial von Trent Reznors Nine Inch Nails:

Weitaus heiterer wirkt die Tanz-Sequenz zu „Shipping out to Boston“ von den Dropkick Murphys:

Noch lustiger wird es mit „Uptown Girl“ von Billy Joel:

Und schließlich kommt unser Favorit: „I Wanna Dance With Somebody“ von Whitney Houston, Choreographie LMFAO

Wofür ein nerviger, fast zehn Jahre alter Ohrwurm eben doch gut ist….

Acht Positionen für „Netflix and Chill“

Diese Positionen sorgen für perfektes Vergnügen in Serie

„Netflix and Chill“? Das klingt doch ganz nett. Serien und Filme ohne Pause genießen und dabei entspannen. ABER: In Kombination bedeuten die zwei Wörter etwas völlig anderes als die Bezeichnung vermuten lässt. Also, falls Sie mit dem Begriff noch nichts anfangen können, folgt hier die kurze Erläuterung: Die Einladung zu „Netflix and Chill“ verlangt etwas mehr Körpereinsatz von Ihnen, als einfach nur vor dem Bildschirm abzuhängen.

Das bedeutet „Netflix and Chill“ wirklich

Bei“Netflix and Chill“?  werden also zwei angenehme Leidenschaften auf noch angenehmere Art miteinander verbunden, die Rede ist von Bettsport und Seriensucht. Damit Sie also beim Lieblingssport nichts vom Binge-Watching-Marathon verpasst, gibt es hier einen kleinen Guide mit acht perfekten Positionen für den „Netflix and Chill“-Abend – inklusive bestem Platz für die obligatorische Popcornschüssel.

Acht Positionen für Netflix and Chill

(via imgur)

Marius Sperlich inszeniert den Körper neu

Eine Brust wird zum Milchspender, eine kleine Figur fährt mit dem Rasenmäher über die Augenbrauen einer Frau und in einem geöffneten Mund schwimmen kleine Fische. Das Instagram-Profil von Marius Sperlich erinnert viel mehr an einen Ausstellungsort als an einen herkömmlichen Account auf der  Foto-App.

Der Fotograf aus Berlin hat eine Online-Galerie geschaffen – kuratiert mit seinen eigenen Werken. Zuvor arbeitete Sperlich in der Werbung – bis er sich entschied, seinen Job aufzugeben, um sich ganz der Fotografie zu widmen.

Eine gute Entscheidung: Mittlerweile präsentiert er seine Bilder auch offline. Momentan kann man seine Bilder in der Gruppenausstellung „Fumes and Perfumes“ in Stuttgart betrachten. Auch in São Paulo hängen seine Bilder seit kurzem in der GWSG Gallery.

Immer wieder setzen seine Werke einzelne Körperteile in einen neuen Kontext und versieht sie mit seiner surrealen Bildsprache, die den Betrachter zweimal hinschauen lässt.

Mit seinen Posts adressiert er unter anderem auch die widersprüchlichen Regelungen von Instagram, die nur männliche Nippel auf ihrer App zulassen. Weibliche Nippel hingegen müssen weiterhin zensiert werden. Bilder wie diese verbildlichen die Absurdität, die sich dahinter verbirgt.

DSGVO-Witz: Edeka amüsiert mit „Cookie-Hinweis“ das Netz

Wir haben ja schon lange nichts mehr von der DSGVO gehört. Im Mai diesen Jahres wurde kein Postfach von den Emails zur Datenschutzgrundverordnung verschont. Sogar bis zum Metzger hat es die Richtlinie geschafft. Jetzt schafft die DSGVO einmal mehr den Sprung vom Analogen ins Digitale. Auf Twitter sorgte der Mainzer Rechtsanwalt Stephan Schmidt mit einem Tweet für große Lacher. Zu sehen ist das Foto von einem Aushang in einer Edeka-Filiale. In dem Supermarkt fand sich im Keks-Regal dieser „Cookie-Hinweis“.

Like a King: Kevin-Prince Boateng startet Karriere als Rapper

Früher war es ja so: Wer gemodelt hat, war Model. Wer geschauspielert hat, war Schauspieler. Wer gesungen hat, war Sänger. Und wer Fußball gespielt hat, war eben Fußballer. Das hat sich mittlerweile verändert. Unter anderem durch die sozialen Medien, gilt heute beinahe jeder halbwegs bekannte Person mit einem Instagram-Account auch als Influencer.

Stefanie Giesinger zum Beispiel – Model und Influencer – taucht jetzt in dem Kino-Film „Asphaltgorillas“ auf. Und Kevin Prince Boateng, eigentlich Fußballer, hat jetzt ein offizielles Musikvideo releast – zu seinem ersten eigenen Rap-Song.

In „King“ rappt Boateng, der gerade von Eintracht Frankfurt zum italienischen Erstligisten Sassuolo Calcio gewechselt ist, von seinem Leben als Fußball-Star, wie die Sportler es auf den Social-Media-Kanälen propagieren. Es fallen Sätze wie „Trophies shine“ und „Never feeling pressure, only getting better“

In seinem Musikvideo spielt Kevin-Prince Boateng mit den klassischen Statussymbolen des Hip Hop: Bling-Bling-Uhren, Pool, Mercedes Benz: „Live my life like a king, live it with no pressure.“

Um den Hals trägt er Silberkettchen und mehrere glitzernde Ringe an den Händen. Das Hawaii-Hemd wird, wie es der Trend derzeit verlangt, offen getragen, während Sätze wie „I got love for the fam and got love for the haters“ fallen – ein klassisches Motiv aus dem Hip Hop.

Für den Rest seines Outfits setzt der Mittelfeldspieler auf unübersehbare Marken-Teile – angefangen bei den Vapormax Flyknit Sneakern aus der Off White x Nike „The Ten“-Kollektion bis hin zu Jacken von Louis Vuitton und dem rosaroten Gucci-Shirt. Auch sein Künstlername passt sich an die klassischen Rap-Strukturen an: Der selbsternannte „King“ kommt mit gleich zwei Dollar-Zeichen im Namen: „Prin$$ Boateng“- ebenso wie A$AP Rocky und Travi$ $cott.

Mit „King“ ist Prince Boateng der dritte und letzte seiner Brüder, der ins Hip Hop Geschäft einsteigt. George Boateng debütierte bereits 2015 mit seinem Album „Gewachsen auf Beton“. Darauf folgte Jérôme Boateng 2018 mit seinem WM-Song „Mannschaft.“